Moderater Alkoholkonsum birgt ein Risiko, mit dem sich leben lässt
Jeglicher Alkoholkonsum kann Krebs verursachen. Darum empfiehlt die WHO den Verzicht. Doch wer möglichst risikoarm lebt, beschneidet auch seine Freiheit.
Menschen konsumieren eigentlich keinen Alkohol. Sie trinken Bier, Wein, Schnaps oder Whisky. Täglich eine Flasche Bier ist etwas anderes als Schnaps in der gleichen Menge – dann nämlich landet man auf der Intensivstation oder im Grab. Was bisher als gesunder Menschenverstand für den Umgang mit Alkohol galt, gilt jetzt als Schnapsidee.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und andere Institutionen geben den Menschen eine einfache Regel für die Gefahrenabwägung für Alkohol an die Hand. „Aus Sicht der Krebsprävention ist ein Verzicht auf Alkohol vorzuziehen“, empfiehlt die WHO. Aus ihrer Sicht ist das eine konsequente Handlungsempfehlung. Die WHO soll gemäß ihrer Statuten das „höchstmögliche Gesundheitsniveau für alle Völker“ erreichen.
Die Institution hat ihre Karten offengelegt. Es gibt keine Evidenz für eine definierbare Schwelle, ab der krebserzeugende Effekte im Körper erst beginnen. Hinzu kommt: Je mehr Alkohol, desto wahrscheinlicher ist Krebs. Deswegen geht man nur mit der Menge null auf Nummer sicher. Das sind Erkenntnisse einer Studie aus der Fachzeitschrift „The Lancet“, auf die sich die WHO beruft.
Einige Experten sind sogar........
