Nonnen ziehen in einen heiligen Strandkrieg
In Ligurien : Nonnen ziehen in einen heiligen Strandkrieg
Im ligurischen Spotorno betreiben Nonnen ein Strandbad. Nun bedroht ein EU-Gesetz das irdische Paradies. Wo bleiben die Truppen des Papstes, wenn man sie einmal braucht?
An der ligurischen Küste herrschen im Sommer Temperaturen um die 30 Grad. Hat diese Hitze vielleicht die Sitten gelockert? Färbt die Dolce Vita in diesem gesegneten Landstrich auch auf Nonnen ab?
Im nahe Genua gelegenen Spotorno betreiben die Schwestern des Ordens Carità di Santa Maria jedenfalls schon seit 1946 ein Strandbad. „Bagni Gino Garrone“ heißt es. Internetbilder zeigen Reihen von grün-gelb gestreiften Sonnenschirmen, Kommentare loben die Sauberkeit und beklagen die hohen Preise.
Bald könnte das fröhliche Planschen jedoch ein Ende haben. Päpstliche Sittenwächter sind zwar nicht aufgekreuzt, dafür aber eine EU-Regel. Pachtverhältnisse müssen öffentlich ausgeschrieben werden, die Nonnen könnten so ihr Privileg verlieren.
Selbst die „New York Times“ berichtete
Gegen den Entzug ihrer Konzession laufen die........
