Die Zone mit den Namen aus den Akten fluten
Die Fülle an Dokumenten im Fall Epstein ist riesig. Immer wieder tauchen neue Namen auf. Aber hilft das wirklich bei der Aufklärung?
Er habe nach dem Wahlsieg „mit den Trump-Jungs in Palm Beach rumgehangen“, schrieb Jeffrey Epstein Ende 2016 an einen seiner Vertrauten. Dass die Äußerung die eine oder andere Schlagzeile wert ist, zeigt wohl, wie wenig Neues derzeit über die Verbindungen zwischen Epstein und Trump in den Akten des Justizministeriums gefunden wird.
Denn natürlich ist die Formulierung kein Beleg dafür, dass Epstein nach wie vor persönlichen Kontakt zu Donald Trump hatte, der sich angeblich schon lange mit dem Multimillionär überworfen hatte. Doch sie zeigt mindestens, wie sehr der Sexualstraftäter immer noch versuchte, im Orbit des Präsidenten Gehör zu finden. Der Präsident selbst hält die Abwesenheit eindeutig belastender Dokumente für definitiv entlastend und empfahl den Amerikanern in dieser Woche, den Fall Epstein hinter sich zu lassen.
Ja, es geht immer noch um Trump beim Durchforsten der Epstein-Akten – und dann auch wieder nicht.........
