Die Bundesbank sucht die Super-Immobilie
Notenbank muss umziehen : Die Bundesbank sucht die Super-Immobilie
Die Notenbank gibt ihre Zentrale auf. Die Ansprüche an ein neues Gebäude sind hoch. Ihr Präsident versucht sich als Immobilienfachmann – eher schlecht als recht.
Es ist gut, dass Joachim Nagel Notenbanker geworden ist und nicht Immobilienunternehmer. Eine Einschätzung übrigens, die der Bundesbankpräsident selbst teilt: „Notenbanker sind keine Bauexperten“, sagte er in der vergangenen Woche während einer Pressekonferenz, auf der immer wieder deutlich wurde, wie wahr dieser Satz doch ist.
Denn auf der Veranstaltung musste die Bundesbank eine teure Fehleinschätzung eingestehen. Die alte Frankfurter Zentrale – ein markantes Gebäude im Stil des Brutalismus und seit den 1970er-Jahren Sitz der Notenbank – wird aufgegeben, stattdessen wird innerhalb Frankfurts nun ein neuer Sitz für Vorstand und Mitarbeiter gesucht.
Das allein wäre ja nicht schlimm, wenn nicht die Bundesbank jahrelang ganz andere Pläne gehabt hätte: Eigentlich sollte das Gebäude auf dem zehn Hektar großen Areal aufwendig erneuert werden. Die enorme Summe von 168 Millionen Euro ist bisher schon in Planung und Sanierung geflossen, jetzt erst........
