Kein Fortschritt in Dortmund
Den Kampf um das Präsidentenamt bei Borussia Dortmund hat der scheidende Geschäftsführer zwar gewonnen. Die Erhaltung des Machtsystems mit allen Vorteilen steht Innovationen aber im Weg.
Neunzig Minuten in der neuen Saison reichten aus, um bei Borussia Dortmund die vertrauten Debatten über Stabilität, Konstanz und Charakter auszulösen. Insofern können die Freunde des Revierklubs froh sein, nicht auch noch einen schmutzigen Machtkampf um den Posten des Präsidenten ertragen zu müssen. Der Amtsinhaber Reinhold Lunow wird sich entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung nicht noch einmal zur Wahl stellen. Der Weg für Lunows Widersacher Hans-Joachim Watzke, der aus der Geschäftsführung ausscheidet, ist frei.
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