Nagelsmann und das R-Wort
Deutschland schlägt Ghana : Nagelsmann und das R-Wort
Kann die WM kommen? Der Bundestrainer wollte klären, welche Rolle seine Spieler haben werden. Es ist aber auch etwas anderes klar geworden: welche Rolle seine Mannschaft haben wird. Und welche Figur er selbst dabei abgibt.
Julian Nagelsmann redet viel, wenn der Tag lang ist. Aber im Fall des Fußball-Bundestrainers ist das an Tagen mit Länderspielen schon auch wortwörtlich zu nehmen: weil diese Tage wirklich lang sind und weil er wegen der verpflichtenden Interviews wirklich viel reden muss. So saß er sehr spät an diesem Montag im Pressesaal des Stuttgarter Stadions, als er einmal mehr das R-Wort sagte.
Rolle – diesen Begriff hat Nagelsmann in der vergangenen Woche, in der er den letzten Lehrgang der Nationalmannschaft vor der Verkündung des WM-Kaders anleitete, so oft benutzt wie kaum einen anderen. Er hat gesagt, dass er mit allen Spielern Rollengespräche geführt habe. Und man hat dann auch am Montag gegen Ghana (2:1) und am Freitag gegen die Schweiz (4:3) gesehen, wie viele von diesen Rollen aussehen. Allerdings gibt es auch Spieler, deren Rollen von außen betrachtet weiter etwas rätselhaft bleiben, allen voran Leon Goretzka.
Das mit dem Mittelfeld ist eh so eine........
