Wie sich die Kräfte in Nahost verschoben haben
Irans regionale Nachbarn : Wie sich die Kräfte in Nahost verschoben haben
Irans Nachbarn müssen bleiben, auch wenn Trump sich vom Nahen Osten abwendet. Sie haben es mit einem Regime zu tun, das trotz schwerer Schläge vor Selbstbewusstsein platzt.
Der amerikanische Außenminister war um seine Aufgabe nicht zu beneiden, den Deal mit Iran auf seiner Reise an den Golf als Erfolg zu verkaufen. Die Skepsis, die der Absichtserklärung dort entgegenschlägt, ist angebracht. Schon die amerikanisch-iranischen Verhandlungen in Genf boten einen Vorgeschmack darauf, was der Region bevorsteht. Sie waren begleitet von Drohungen und Konfrontation.
Stabilität im Nahen Osten liegt in weiter Ferne. Den Flächenbrand, den US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit ihrem Angriff auf Iran entfacht haben, ist zu einem Schwelbrand geworden, der nur sehr schwer zu löschen ist.
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Netanjahu würde den Krieg lieber fortsetzen
Schon deshalb, weil sowohl die Amerikaner als auch die Iraner leicht zu dem Versuch zu verleiten sind, ihre Verhandlungsposition durch Eskalation zu verbessern. Netanjahu würde den Krieg gegen Iran und seine wichtigste Schattenarmee, die Hizbullah in Libanon, ohnehin lieber fortsetzen. Er dürfte jede Einladung dankbar annehmen, den Waffengang wieder voll zu entfesseln.
Für den israelischen Regierungschef und seinen zwischen zügelloser Kriegstreiberei und erstaunlichen........
