Olympisches Abenteuer
Münchens Bewerbung : Olympisches Abenteuer
Münchens Bewerbung für Olympische Spiele lebt von der großen Einigkeit. Über ihre Chancen sagt das noch nicht viel aus.
Sie trauen sich, die Münchner Olympia-Bewerber. Wer beklagt, Zögerer und Zauderer bestimmten den Diskurs hierzulande, muss den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nun ausnehmen. Für Diskuswerfer und Dressurreiter sollen Olympische Spiele her, und zwar so schnell wie möglich: 2036. Für alle weiteren Athletinnen und Athleten, denen das Internationale Olympische Komitee eine Bühne bietet, selbstverständlich auch.
Und damit, um im Duktus zu bleiben, mitten rein in die Ungewissheiten des olympischen Abenteuers, auf das sich der deutsche Sport, die Politik vom Bürgermeister bis zum Bundeskanzler und die Münchner Bürger nun eingeschworen haben.
Noch ist diffus, welche Sportarten und Disziplinen im Jahr 2036 überhaupt olympisch sein werden. Was ist in Zukunft olympischer Sport? Allzu sicher sollten sich auch Diskuswerfer und Dressurreiter nicht sein. Kirsty Coventry, die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat ihre Organisation auf einen Modernisierungskurs eingeschworen, der auch nach mehr als einem Jahr wolkig anmutet.
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Wladimir Putin ist 2036 erst 83 Jahre alt
Ganz konkret wurde unter Kirsty Coventry, die als Sportministerin des zimbabwischen Gewaltherrschers Emmerson........
