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Mit den Mördern gespielt

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11.03.2026

Mitschuld der FIFA : Mit den Mördern gespielt

Dass die Machthaber in Iran eine Teilnahme der Fußball-Nationalmannschaft an der WM in den Vereinigten Staaten nicht zulassen, hängt auch mit dem Verhalten des Weltverbandes zusammen.

Wie laut ein Schweigen werden kann. Vor dem Spiel gegen Südkorea bei der Asienmeisterschaft in Australien hatten die iranischen Fußballspielerinnen nicht mitgesungen bei der Hymne. Das war am 2. März, Donald Trump und Benjamin Netanjahu ließen seit zwei Tagen Iran bombardieren. Das Schweigen der Spielerinnen wurde als Protest gegen die Islamische Republik gedeutet.

Deren Aufpasser und Aufpasserinnen wachten auch in Australien über die iranische Delegation. So ist es üblich in der Islamischen Republik, seit iranische Sportlerinnen und Sportler zurückgekehrt sind in internationale Wettkämpfe nach Ende des ersten Golfkriegs 1988. Und so wurde es, von wenigen Ausnahmen abgesehen, stets hingenommen von internationalen Sportverbänden – auch vom Internationalen Fußballverband FIFA und der Asiatischen Fußball-Konföderation AFC. Das ist von elementarer Bedeutung in diesem Kontext.

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© Frankfurter Allgemeine