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Wie Meta & Co. Verlage in die Zange nehmen

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21.10.2026

Gierige Internetkonzerne : Wie Meta & Co. Verlage in die Zange nehmen

Medienverbände fordern die Europäische Kommission auf, Metas geplante neue Geschäftsbedingungen zu stoppen. Verlage sollen alle Inhalte unbezahlt abliefern. Aber Google und Amazon sind nicht besser.

Wer gerade Milliardeninvestitionen amerikanischer Internetkonzerne in Deutschland feiert, sollte einen Moment innehalten. Denn einige wenige amerikanische Plattformen werden derzeit zu Händlern, zu Werbevermarktern, zu Torwächtern des Internets, aber auch zu Datenbesitzern, zu Infrastrukturunternehmen und zu Maschinen gleichzeitig, die fremde Inhalte in eigene Antworten verwandeln. Das ist kein Grund zum Feiern, sondern zum Hinterfragen, unabhängig davon, wo die Krumen vom Tisch der Herren herabfallen, um Rechenzentren zu bauen.

Das jüngste Beispiel kommt von Meta, dem Konzern hinter Whatsapp, Instagram und Facebook. Der Konzern will seine Geschäftsbedingungen so ändern, dass er die mit seinen Unternehmensdiensten verbundenen Websites automatisiert erfassen, kopieren, speichern und auswerten kann.

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Die Medienverbände BDZV und MVFP haben recht, wenn sie die Europäische Kommission deshalb zügig zum Handeln auffordern. Es geht um eine Koppelung, die in eine Art Knebelvertrag mündet: Wer auf Facebook oder........

© Frankfurter Allgemeine