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Erstmals „united“: Wiens Kunstszene kämpft um eine starke Messe

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10.07.2026

Die Liste liest sich wie das A bis Z der Wiener Kunstszene: Eduard Angeli, Renate Bertelmann, Fritz Panzer, Liesl Raff, Elisabeth Samsonow, Ashley Hans Scheirl, Eva Schlegel, Toni Schmale, Esther Stocker, Walter Vopava, Christoph Weber, Heimo Zobernig ... Rund 100 Künstlerinnen und Künstler, quer durch die Generationen, haben eine „Unterstützungserklärung“ unterschrieben, die am Donnerstag an Stadt Wien und Bund ging. Denn von deren finanziellen Hilfen hängt etwas ab, was der immer internationaleren und bunteren Kunstszene dieser Stadt seit Jahren bitter fehlt, um sie nachhaltig wirtschaftlich überlebensfähig zu machen: eine starke, das heißt eine verlässlich stattfindende und global vermarktbare Kunstmesse.

Weiß Gott: Die Wiener Kunstszene, die professionell über Galerien arbeitet, hat sich eine solche verdient. In den vergangenen Jahren wurde die Situation immer unübersichtlicher und mündete voriges Jahr in ein Desaster für den lokalen Kunstmarkt: Beide Kunstmessen, die zumindest versuchten, sich international zu positionieren, gaben auf, sowohl die „Viennacontemporary“ in der Messe Wien als auch die „Spark“ in der Marx Halle. Zuletzt hat auch die renommierteste Messe für den Kunsthandel, die „Art & Antique“,........

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