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Mein Vater aus Sachsen-Anhalt

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03.09.2026

Ein Teil meiner Familie stammt aus Sachsen-Anhalt. In den Jahren 1979 und 1981 bin ich als gebürtiger Westdeutscher im jugendlichen Alter mit meinen Eltern bei der lieben Verwandtschaft in der damaligen DDR zu Besuch gewesen. Vornehmlich haben meine Eltern Köthen, Dessau (heute Dessau-Roßlau) und Halle an der Saale besucht.

Eine Weltreise in ein mir unbekanntes Land, keine 200 Kilometer von Hannover entfernt.

Der Begriff des alten Dessauers ist mir seit meiner Kindheit bekannt. So stark war der Bezug meines Vaters zu seiner Geburtsstadt. Gemeint war allerdings immer Leopold I. – ein Askanier, Generalfeldmarschall und Fürst von Anhalt-Dessau im 17. und 18. Jahrhundert.

Dann war ich auch mal da, in dieser Stadt, in der sich meine Eltern kennen und lieben lernten. Wir standen am sog. „Neuen Wasserturm“, der seit den 1930er-Jahren nicht mehr als solcher betrieben wurde. In der Raguhner Straße überwucherte die Natur 1979 Restmauern von ausgebombten Häusern des lang zurückliegenden Krieges. Da irgendwo musste das Grundstück meiner Großeltern gewesen sein. Zwei Jahre später saniert und mit Platte überbaut.

Anbei lauter Namen, von alter Kultur zeugend: Lutherstraße, das Askanische Tor, die Gutenbergstraße. Und der Blick auf diesen über die Jahre verrußten Turm. Da, in dieser Umgebung, haben sich meine Eltern einst in der Schule kennengelernt.

Fußball in der DDR-Oberliga!

In Halle an der Saale fragte mich der Sohn der Schwester meiner Großmutter (ein gewisser Kurt) vor dem........

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