Nicht nur Spanner sind ein Problem: Ein paar Tipps für gutes Benehmen am Heye-See
Kommentar: Spanner am Heye-See Husum und weitere Probleme
Nicht nur Spanner sind ein Problem: Ein paar Tipps für gutes Benehmen am Heye-See
Ein Spanner soll am Heye-See in Husum Badegäste belästigen. Kein Einzelfall. Am See selbst gibt es aber mehr Probleme, kommentiert Sebastian Bauerschäfer.
Husum. Endlich ist Sommer: Die Temperaturen steigen, die Sonne strahlt und die Menschen strömen leicht bekleidet und hoffentlich gut eingecremt in Freibäder und an die Badeseen. Am Husumer Heye-See ist das Schwimmen seit Jahren nicht offiziell erlaubt, sondern nur geduldet – wenn sich die Badegäste gut benehmen.
Aktuell melden Badegäste aber einen Besucher am See, der offensichtlich keinen Anstand kennt: Sie beobachteten einen Spanner. Die Polizei hat keine Anzeige aufgenommen. Doch 2023 gab es mehrere Anzeigen, weil jemand gespannt haben soll.
Spanner bleibt unbekannt
Bei Facebook ist in der Gruppe mit dem Namen „Nienburg hilft“ ein Mann auf einem Foto zu sehen, der eine Hose trägt, die ihm halb herunterhängt. In der Hand hält er sein Shirt, sein Oberkörper ist frei. Der Mann rennt offenbar weg. Wer er ist, bleibt unklar.
Klar ist: Wer anderen beim Baden zuschaut und sie belästigt, hat an keinem Ort der Welt etwas verloren. Der Heye-See hat allerdings noch mehr Probleme als einen oder mehrere Spanner.
Parkchaos, Müll, Lärm: See verliert seine Unschuld
Unmöglich ist die Parksituation an der Landstraße: An heißen Tagen stehen Autos der Besucher Wildwest, jeder so, wie er will. Badegäste kreuzen ständig die Straße, und es grenzt an ein Wunder, dass es bislang keinen schweren Unfall gegeben hat. Das nächste Problem ist der Müll, der schon am Eingang zum See im Wald liegt oder die Jeeps, die lautstark durch den Sand ballern müssen, wenn andere Besucher vielleicht nur in Ruhe baden wollen.
KostenpflichtigSeebesucher in Sorge: Gibt es am Heye-See in Husum wieder einen Spanner?
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat in der Pressekonferenz nach dem EM-Aus gesagt, dass Deutsche zu viel über Probleme anstatt über Lösungen reden. Hier kommen also ein paar Vorschläge an Besucher des Heye-Sees: Wer Müll macht oder Müll sieht, nimmt ihn mit und lässt ihn nicht am See. Wer weiter weg parkt, muss zwar weiter gehen, riskiert aber nicht Leib und Leben. Und wer spannen will, sollte damit rechnen, schneller im Netz zu landen, als ihm lieb ist.
