Syrien zwischen zwei Kriegen?
Die neue kurdische Einheit wird in Qamishli zelebriert.
Nachdem sich im Jänner ein Großteil der arabischen Stämme im Nordosten Syriens gegen die kurdisch dominierte Demokratische Autonomie Nord- und Ostsyriens erhoben hatte und im Bündnis mit der Regierungsarmee die Provinzen Raqqa und Deir az-Zor unter ihre Kontrolle bringen konnte, kam es zu einer Einigung. Diese läuft auf eine Integration der kurdischen Gebiete in den neuen syrischen Staat hinaus. Dabei gelang es den Kurden zwar nicht eine formale Autonomieregion zu sichern, aber angesichts der aussichtslosen militärischen Lage immerhin noch einiges herauszuverhandeln. Das Schulwesen soll zweisprachig bleiben. Die kurdischen Kämpfer und auch die Kämpferinnen werden als Teil der Armee in der Provinz Hasaka und einer in Kobanê bleiben.
