Achterbahn zur Dritten Republik
FPÖ-Chef Herbert Kickl, nachdem er von Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit der Regierungsbildung beauftragt wurde.
Die österreichische Geschichte ist seit der letzten Nationalratswahl voller Wendungen und Windungen. In den letzten Tagen ähnelt sie einer Achterbahn, mit Wechselfällen in immer rasanterem Tempo zu einer Dritten Republik. All das, was das Wesen der Zweiten Republik ausgemacht hat – Lernen aus dem Niedergang der Ersten Republik, Kompromissfähigkeit statt Polarisierung, Gegnerschaft statt Feindschaft, Sozialpartnerschaft statt Klassenkampf – scheint gegenwärtig Schritt für Schritt verlorenzugehen.
