Mit Mojtaba Khamenei bäumt sich die Islamische Republik noch einmal auf
Irans Propaganda inszenierte die Nachfolge zwischen Vater und Sohn als eine Staffelübergabe.
Die Wahlhilfe durch den US-Präsidenten wird ihm sicher nicht geschadet haben: Mojtaba Khamenei sei an der Spitze des Iran "inakzeptabel", ein "Leichtgewicht", sagte Donald Trump vor ein paar Tagen und beanspruchte – ob er so etwas ernst meint, weiß man ja nie –, in die Entscheidung eingebunden zu werden. Am Sonntag wurde die Wahl des Expertenrats offiziell bekannt gegeben: Mojtaba, der zweitälteste Sohn des bei einem Luftschlag am 28. Februar getöteten religiösen Führers Ali Khamenei, ist der neue "Rahbar", der Führer, bei dem in der Islamischen Republik alle Machtfäden zusammenlaufen.
