Habermas-Kenner Philipp Felsch: Die Wiedervereinigung war nicht so sein Ding
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Debatte : Habermas-Kenner Philipp Felsch: Die Wiedervereinigung war nicht so sein Ding
Der Kulturwissenschaftler Philipp Felsch ist ein Habermas-Kenner. Wir haben ihn gefragt, welches Buch von Habermas er mit seinen Studenten lesen würde, ob Feministinnen etwas mit dessen Werk anfangen können – und was er von der Wende hielt
Foto: Roland Witschel/dpa/picture alliance
der Freitag: Ihr Buch heißt „Der Philosoph. Habermas und wir“. Ehrlich gesagt würde mir bei Habermas nicht als erster Philosoph einfallen, sondern eher Gesellschaftstheoretiker.
Philipp Felsch: Erst mal würde ich Ihnen recht geben, natürlich steht Habermas für den Versuch, die Philosophie zu einer Wissenschaft unter anderen zu machen und interdisziplinär zu verknüpfen. Sprachwissenschaft, am Anfang die Psychoanalyse, genetische Entwicklungspsychologie; Habermas hat seit den 1960er Jahren die Disziplinen abgeklappert, um Verbündete zu gewinnen für seine Neuauflage der Kritischen Theorie.
Er wollte quasi empirisch zeigen, inwiefern Idealität in unser Zusammenleben eingebaut ist. Und trotz allem läuft dieser Versuch unter dem Titel der Philosophie. Habermas ist als Philosoph weltberühmt geworden. Klar, es gibt Foucault oder Derrida, aber ich glaube, wenn man nach einem auch heute noch international einflussreichen Philosophen fragen würde, würde Habermas mit als Erstes genannt. Für den deutschen Kontext ist aber eine andere Rolle mindestens genauso wichtig. Das ist der politische Intellektuelle, der sich in Debatten einmischt. Er schreibt hier anders, essayistischer, polemischer, brillanter.
Welches seiner Werke ist das zugänglichste? Welches würden Sie in einem Grundkurs Habermas mit StudentInnen lesen?
Faktizität und Geltung, eine idealisierende Theorie des demokratischen Rechtsstaats, ist im Grunde hochaktuell. Ein solcher Staat wirkt heute fast schon utopisch, so rasant, wie sich die Welt verändert, gerade in den USA. Aber meinen Studierenden wäre es wohl trotzdem zu staatstragend.
Wie steht es mit der „Theorie des kommunikativen Handelns“? Die haben wir damals gelesen im Studium, jedenfalls teilweise.
Ich fürchte, die würde heute auch niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Die ideale Kommunikation, die Habermas beschreibt, ist zu weit von unserer politischen Wirklichkeit entfernt. Ich würde Erkenntnis und Interesse lesen, das ist Habermas’ erster Versuch, seine Version der Kritischen Theorie zu etablieren. Die Grundintention der Kritischen Theorie war ja, die Welt nicht nur in ihrem So-Sein zu beschreiben, sondern sie zugleich zu verändern.
Habermas wollte diesen Impuls der kritischen Theorie, den seine Lehrer Max Horkheimer und Theodor W. Adorno mit den Mitteln einer literarischen Intelligenz erarbeitet hatten, auf wissenschaftlich-empirische, heute würden wir vielleicht sagen evidenzbasierte Füße stellen. In Erkenntnis und Interesse gibt es drei unterschiedliche Typen von Wissenschaft. Und die sind mit drei menschlichen Erkenntnisinteressen verbunden. Soll ich das kurz erläutern?
Das eine sind die technische Naturbeherrschung und die Naturwissenschaften. Das zweite sind interessanterweise das kommunikative Zusammenleben und die Geisteswissenschaften. Das ist aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal sein Hauptprojekt. Das dritte ist die Emanzipation aus naturwüchsigem Zwang, die er mit den kritischen Wissenschaften verbindet.
Ende der 1960er Jahre ist das die Psychoanalyse – der Versuch, durch Selbstreflexion einen Prozess der Befreiung in Gang zu setzen, sowohl individuell als auch gesellschaftlich. Dieses Buch würde ich heute mit Studierenden lesen. Auch, weil ich glaube, dass es wieder ein verstärktes Interesse an Psychoanalyse gibt. Wir haben den Eindruck, die Gegenaufklärung unserer Zeit nur durch Rekurs auf irrationale Motive verstehen zu können.
Von den verschiedenen Elementen hat sich dann aber in seiner kritischen Theorie doch die Kommunikation in den Vordergrund geschoben. Was sind die Gründe?
Zum einen hat das, wenn wir Habermas glauben dürfen, biografische Züge, weil er mit einer Kommunikationsstörung, einer Sprachbehinderung auf die Welt gekommen ist. Darüber hat er 2004 in Kyoto gesprochen. Im Dritten Reich war das kein Spaß. Wolfsrachen hieß das damals und wurde im Katalog der gefährlichen Erbkrankheiten geführt. Habermas hat über die Hänseleien auf dem Schulhof gesprochen. Also da ist jemand, der von früh auf sensibilisiert ist für die Fragilität der menschlichen Kommunikation, für ihre Bedeutsamkeit.
Habermas war jemand mit großem Gespür für aktuelle Themen – ursprünglich wollte er ja Journalist werden. Kommunikation war ein großes Thema der Nachkriegszeit. International durch die Entstehung der Sprachwissenschaft, Strukturalismus, Sprechakttheorie, Noam Chomsky etc.
Auch Hannah Arendt schreibt im Grunde eine Theorie der Kommunikation. In Deutschland ist zudem Karl Jaspers ganz wichtig, der Kommunikation schon als Königsweg der Sühne für das postfaschistische Deutschland ansieht. Last but not least macht ja auch Niklas Luhmann eine Gesellschafts- als Kommunikationstheorie.
Bei Luhmann ist es ja nicht das konsensuale Modell wie bei Habermas, sondern Konsens ist die Ausnahme.
Konsens ist eher ein Problem, weil es dann keinen Grund gibt, weiterzureden, und dann schafft sich das System quasi selbst ab, ja. Aber trotzdem haben sich die beiden Kontrahenten hinter den Kulissen sehr gut verstanden. Es ist interessant, dass die beiden vielleicht elaboriertesten Gesellschaftstheorien, also die der Kommunikation, ausgerechnet aus Deutschland kommen.
Aus einem Land, das erst sehr spät so etwas wie eine deliberative Öffentlichkeit realisiert. Man kann an den Eifer von Konvertiten denken. Wir sind erst sehr spät zur öffentlichen Kommunikation gekommen und erfinden dann, wie die 68er, gleich das „Ausdiskutieren“, was fast schon wieder gewalttätig klingt. Und Habermas liefert dazu die Theorie.
Wir haben uns als Studenten lustig gemacht über Habermas’ Formulierung vom „eigentümlich zwanglosen Zwang des besseren Arguments“. Ist da nicht ein Moment von Magie in einem sehr rationalen Denken?
Ist das wirklich magisches Denken? Es gibt ja schon so etwas wie die Schlüssigkeit einer Argumentation. Wir würden doch niemals behaupten, dass es keinen Unterschied gibt zwischen dem, wie Trump seine Pressekonferenzen abhält, und dem, wie Biden sie abgehalten hat.
Ich würde meine Kritik anders ansetzen. Gewiss beschreibt diese Theorie einen wichtigen Aspekt, vielleicht sogar den Kern von bestimmten Formen der Kommunikation. Aber sie greift viel zu kurz. Sie unterschätzt, gerade wenn wir über öffentliche Kommunikation sprechen, alle rhetorischen, ästhetischen, charismatischen Elemente.
Sie kann zu Literatur nichts sagen, sie kann zu Small Talk nichts sagen. Und Habermas kann seine eigene Rolle als öffentlicher Intellektueller und auch seinen großen Einfluss mit seiner eigenen Theorie nicht erklären. Zu seinem Charisma gehörte ja auch sein großes polemisches Talent.
Er war doch ein sehr stark in Freund-Feind-Kategorien operierender Intellektueller. Da die frivolen französischen Postmodernisten, hier der ernsthafte deutsche Denker.
Er hatte ein Talent für Zuspitzung und prägnante Begriffe: „Lernprozesse“, „Kolonisierung der Lebenswelt“, „nachholende Revolution“ etwa. Polemische Zuspitzungen kann die Theorie aber nicht erklären. Das ist nicht der eigentümliche Zwang des zwanglosen Arguments, sondern die ästhetische und rhetorische Dimension von Sprache.
Die in seinen Interventionen als Intellektueller eine große Rolle spielt. Wie im Historikerstreit. Oder bei der Wiedervereinigung. Die war ja nicht so sein Ding.
Die war für ihn, ich würde sagen, die größte geopolitische Katastrophe des späten 20. Jahrhunderts. Er hat die Wiedervereinigung nicht gewollt. Westdeutschland war gerade dabei, sich fundamental zu liberalisieren. Es gibt ein schönes Bonmot von ihm. Auf die Frage, was bleibt von 68, antwortete er 1988: Rita Süssmuth.
Also das neue liberale Gesicht der CDU, die dann später zur Merkel-CDU wurde. Und dann bricht in diese Situation die Wiedervereinigung herein, und die postnationale Gesellschaft, die gerade im Entstehen ist, wird überrollt von einer neuen nationalen Konstellation. Habermas hat ja die Auswüchse des Nationalismus in den frühen 90er Jahren vorausgesehen. Er war gegen die Wiedervereinigung, aber er hat sich zu ihr geäußert, unbedingt.
Hier fällt das Wort von der nachholenden Revolution.
Das ist sein Begriff für 89. Ein paradoxer Begriff. Er trat für eine verfassungsgebende Versammlung ein. Die Ostdeutschen sollten mitentscheiden über den neuen gemeinsamen Staat. Aber wenn ihre Revolution „nachholend“ war, kann sie nur auf den westdeutschen Status quo zulaufen. Das Ergebnis der Deliberation stand für Habermas also eigentlich schon fest. Insofern würde ich sagen, dass Habermas durchaus in den deutsch-deutschen Kränkungskomplex mit hineingehört.
Eine verwertbare oder anschlussfähige politische Erfahrung scheint er den Ostdeutschen nicht zugebilligt zu haben. Ostdeutschland war gefährlich, unaufgeklärt, eine Bedrohung für Westdeutschland. Und auf der anderen Seite, das muss man ihm zugutehalten, hat er vorhergesagt, dass ein Anschluss nach dem Saarlandparagrafen nicht funktionieren wird. Und er hatte recht. Wir diskutieren heute, dass die innere Einheit nie vollzogen worden ist, und das hat Habermas schon Anfang der 1990er Jahre gesehen.
Diese Westmentalität zeigte sich eben auch in der „Suhrkamp-Kultur“, wie Georg Steiner das genannt hat. Habermas war einer ihrer bedeutendsten Exponenten. Was ist an ihm Suhrkamp-Kultur?
Habermas war Berater für den Verleger Siegfried Unseld und hat das Verlagsprogramm stark mitgestaltet. Was er angeblich nicht alles verhindert hat! Sogar Heidegger sollte zu Suhrkamp kommen. Und er hat es geliebt, sich in diesem sozialen Milieu zu bewegen. Da war eine ganz andere Weltläufigkeit als im akademischen Milieu.
Ich glaube übrigens, dass das auch ein Grund ist, warum er nicht in die USA gegangen ist. In der Ivy League hätte seine akademische Karriere einen anderen Gipfel erreicht. Aber er hätte seine Rolle als öffentlicher Intellektueller aufgeben müssen. Nicht umsonst gibt es jetzt auch in den Nachrufen, bei Michael Krüger etwa, die Erinnerung an die Habermas’sche Geselligkeit.
Er hat ein offenes Haus geführt, in dem sich die Münchner Kulturwelt traf. Auch das ist Suhrkamp-Kultur. Und eins noch: Die Suhrkamp-Kultur widerlegt in gewisser Weise die Kulturindustrie-These von Horkheimer und Adorno, weil sie das unglaublich erfolgreiche Projekt eines progressiven, kritischen, intellektuellen Unternehmens ist, das zugleich von einem starken Branding lebt, das sich als Marke etabliert hat.
Die Cover von Willi Fleckhaus, die in unserer Erinnerung untrennbar verbunden sind mit dieser innovativ-progressiven Nachkriegsmodernität. Und das Format des Taschenbuchs. Philosophie in Taschenbuchform. Das war revolutionär neu.
In den benannten Nachrufen liest man aber wenig über seine Frau, Ute Habermas. Er war ja immerhin 70 Jahre mit ihr zusammen. Welche Bedeutung hatte sie für ihn, sein Werk?
In gewisser Weise, so glaube ich, fand diese Ehe auf Augenhöhe statt. Ich glaube, das war in der Suhrkamp-Kultur der Großkopferten Männer ungewöhnlich. Ich kann jetzt nur von meinen Eindrücken bei meinen beiden Besuchen bei ihm sprechen.
Dafür spricht, dass Habermas in gewisser Weise nach oben geheiratet hat. Ute kam aus einer großbürgerlicheren, gebildeteren und vor allem antifaschistischen Familie. Da gab es Freundschaften zu Juden. Da gab es eine Regime-Opposition. Habermas’ Eltern waren Nazis.
Und sie war studierte Historikerin, und er hat sie als solche auch immer adressiert. Er hat sie zu vielen Veranstaltungen mitgenommen, und sie war, glaube ich, tatsächlich auch seine erste Leserin und seine Diskussionspartnerin, eine enorm kluge und sehr gebildete Frau.
Und trotzdem, und das ist dann wieder typisch für diese Generation, steht sie völlig im Schatten des Mannes, zieht die Kinder auf, anstatt selbst Bücher zu schreiben. Leider kam ich zu spät auf die Idee, Habermas und die Suhrkamp-Kultur aus der Perspektive von Ute Habermas zu erzählen …
Er hielt ja auch sehr viel auf seine Begegnungen mit jüdischen Gelehrten. Sie sehen in ihrem Buch darin einen roten Faden.
Das ist, glaube ich, etwas, was ins Zentrum der Figur Habermas führt und die ganze Gemengelage einer westdeutschen Linken in Bezug auf das jüdische Thema zum Ausdruck bringt. Da müsste man sehr viel dazu sagen.
Also erst mal gibt es dieses enorme Bildungserlebnis. Die Köpfe der Frankfurter Schule waren ja remigrierte Juden. Für Habermas gibt es die große Versuchung der Identifikation mit den Opfern des Nazi-Terrors. Seine beiden Töchter haben alttestamentarische Namen – nach dem erstgeborenen Tillmann, der noch vor dem Eintritt ins Institut für Sozialforschung auf die Welt gekommen ist. Danach kommen Rebecca und Judith. Es heißt, dass Habermas wie der junge Benjamin aussah. Da sehe ich diese Versuchung der Identifikation.
Prägend für Habermas wurde dann aber Gershom Scholem, der Bannflüche gegen die deutsch-jüdische Symbiose ausgestoßen hat. Für Scholem ist schon die jüdische Assimilation im 19. Jahrhundert, der Versuch, so deutsch zu werden wie die Deutschen, der Vorbote der Katastrophe.
Also dieser Weg war versperrt. Stattdessen, so sagt es Habermas, bemühte er sich in seinem Denken darum, „den Blick der Exilierten auf uns selbst zu richten“. Das hat seine eigene Sprecherposition als deutscher Philosoph für ihn überhaupt erst legitimiert. Und das hat Scholem akzeptiert, glaube ich.
Kann man als Feministin etwas von Habermas lernen?
Die Selbstbegründung einer liberalen, bürgerlichen Gesellschaft kann man ja immer gegen die Exklusionen wenden, die es noch gibt. In der Theorie des kommunikativen Handelns soll es halt nicht darum gehen, wer am lautesten schreit, so wie die Männer 68, sondern einfach nur um die Argumente, egal, von wem sie kommen. Dieser Universalismus ist natürlich in jede Richtung gegen die noch bestehenden Exklusionen anwendbar. Habermas selbst hat der Feminismus nicht interessiert.
Kann man als Ökologe etwas von Habermas lernen?
Hm, die Theorie des kommunikativen Handels ist einerseits hochkomplex. Andererseits liest sie sich doch aber sehr dicht am Jargon der Alternativkultur der 1970er und 80er Jahre. Also das System gegen die Lebenswelt, gegen die Kälte der Expertenkulturen.
Da gibt es eine Rhetorik der Ressourcen. Habermas sagt, so etwas wie Sinn, und jede Gesellschaft braucht ihn, ist eine knappe Ressource. Das liest sich wie die Rhetorik der grünen Alternativen am Anfang der 80er-Jahre. Aber Habermas selbst war ja nicht Grüner, er hat sich immer als linker Sozialdemokrat gesehen.
Kann ein Rechter etwas von Habermas lernen?
Die Welt in Freund und Feind zu teilen.
Aber vielleicht lässt sich auch gar nichts mehr lernen. Ihr Buch endet düster. Sie zitieren Habermas mit dem Ausspruch, alles, was sein Leben ausgemacht habe, gehe Schritt für Schritt verloren.
Das war vor zwei Jahren. Mittlerweile ist es ja noch dramatischer geworden. Habermas hat ja recht. Seine Hoffnung der 90er-Jahre auf eine Weltinnenpolitik, löst sich gerade so schnell auf, dass wir kaum hinterherkommen.
Dadurch kann man sagen, wird die Theorie wieder interessanter, weil sie auf einmal wieder radikaler wird. Schon die Idee eines demokratischen Rechtsstaats ist ja auf einmal etwas, was wir nicht mehr als Selbstverständlichkeit nehmen. Das ist ja die Paradoxie, dass Philosophen umso wichtiger werden können, je stärker sie sich vom Status quo abheben.
Philipp Felsch wurde 1972 in Göttingen geboren. Bis Februar 2018 war er Redakteur beim Philosophie Magazin. Im Wintersemester 2018 trat er die Professur für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin als Nachfolger von Thomas Macho an. 2024 erschien sein Buch Der Philosoph. Habermas und wir im Propyläen Verlag
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