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„Heute müssen Sie noch nicht traurig sein“: Unterwegs mit einer Berliner Bestatterin

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14.03.2026

Wir stehen zu viert in einem kleinen Zimmer. Die Bestatterin Theresa Drews, zwei Männer des Fuhrunternehmens und ich. Auf dem Bett liegt der dürre Körper von Frau Schmidt*. Ihr Kopf ist zur Seite gedreht, die Haut gelb. „Ich weiß, dass Ihnen das lieber ist. Aber das geht wirklich nicht, Frau Drews“, sagt einer der beiden Männer.


© Berliner Zeitung