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Gesundheit am Finger: Was taugen smarte Ringe von Oura, Samsung und Co. wirklich?

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15.03.2026

Bei J.R.R. Tolkien gab es nur den einen Ring – doch inzwischen ist das Angebot an vermeintlich mächtigen Ringen deutlich größer als in „Der Herr der Ringe“. Wir vergleichen vier Modelle, die alle versprechen, unauffällig und zuverlässig Körperfunktionen zu überwachen und dabei zu helfen, das eigene Leben zu optimieren. Unser Test zeigt, ob sie tatsächlich magische Helfer im alltäglichen Kampf gegen ungesunde Gewohnheiten sind, oder ob es, frei nach Tolkien, am Ende nur darum geht, uns zu vermessen, uns zu schinden und ans Dashboard zu binden.

Alle hier getesteten Ringe sind komplett wasserdicht, können beim Händewaschen oder auch zum Schwimmen problemlos getragen werden. Sie sind aus Titan gefertigt, fühlen sich aber erstaunlich leicht an. Kein Wunder: Sie alle wiegen zwischen zwei und vier Gramm. Trotzdem machten alle Ringe einen sehr stabilen Eindruck und haben in mehreren Wochen täglicher Nutzung höchstens einige kleinere Kratzer davongetragen. Die Verarbeitung ist bei allen vier Modellen tadellos.

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Vor dem Kauf sollte man ein sogenanntes Ring-Sizing-Kit beim jeweiligen Hersteller bestellen. Damit findet man den passenden Durchmesser und bekommt einen ersten Eindruck von Größe und Passform. Obwohl alle Hersteller ähnliche Größenbezeichnungen nutzen, waren die tatsächlichen Ringgrößen nicht identisch. So passten etwa die Größe 12 von Blaupunkt und die 13 von Ultrahuman auf den gleichen Finger.

Auch wenn die Funktionen ähnlich scheinen, fühlen sich die Ringe ganz anders an als andere Fitnesstracker. Während Tracker ihre Daten ständig am Handgelenk anzeigen, ist der Ring ein stiller Begleiter, der seinen Träger nicht mit Benachrichtigungen belästigt. Er misst seltener, erlaubt keine ständigen Live-Updates und gibt eher einen........

© Berliner Zeitung