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Kampfjets können Teheran nicht stürzen: Schmuggelt die CIA schon Waffen in den Iran?

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28.03.2026

Vier Wochen nach Kriegsbeginn hat sich die Stimmung unter oppositionellen Iranern verändert: von Euphorie angesichts eines möglichen Regierungswechsels hin zu wachsender Skepsis.

In der ersten Kriegswoche griff US-Präsident Donald Trump persönlich zum Telefon und kontaktierte die wichtigsten kurdischen Führer der Region für eine eventuelle Unterstützung bei der Militäroffensive. Bafel Talabani von der PUK soll er laut Washington Post unmissverständlich gesagt haben, die Kurden müssten sich entscheiden: entweder für Amerika und Israel oder für den Iran.

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Auch mit Masoud Barzani, dem Chef der anderen großen kurdischen Partei im Irak, sprach er. Wenige Tage später folgte laut CNN ein Telefonat mit Mustafa Hijri, dem Vorsitzenden einer iranisch-kurdischen Oppositionspartei im Exil. Allen soll Trump umfangreiche US-Luftunterstützung und politische Rückendeckung in Aussicht gestellt haben.

Anschließend führte die CIA Gespräche über Waffenlieferungen an kurdische Gruppen, wie CNN berichtete. Dann ruderte Washington offiziell zurück: Trump erklärte öffentlich an Bord der Air Force One, er wolle den Krieg nicht komplexer machen. Daraufhin reagiert zum Beispiel die irakische Regierung mit einer Mitteilung auf X mit den Worten „Lasst die Kurden in Ruhe, wir sind keine........

© Berliner Zeitung