Gratis-Kokain im Briefkasten: Berlins Dealer fürchten niemanden mehr
Gratis-Kokain im Briefkasten: Berlins Dealer fürchten niemanden mehr
Drogen im Briefkasten: Die Polizei Berlin warnt Eltern vor bunten Gratisproben mit Kokain und Ketamin, die für Kinder gefährlich sind. Ein Kommentar.
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Kokain, Ketamin, Ecstasy: Die von der Berliner Polizei sichergestellten Drogen-Päckchen sehen aus wie Süßigkeiten.
Zwischen Pizza-Flyer und Stromrechnung liegt jetzt also Kokain. Die Berliner Polizei warnt vor bunten Plastikpäckchen, die Dealer in Briefkästen werfen: Gratisproben mit Ecstasy, Ketamin, Haschisch oder der Designerdroge 3-MMC. Beigelegt sind die Kontaktdaten des Händlers, falls es gefällt.Die Päckchen sind mehr als eine dreiste Masche. In ihnen erreicht ein seit Jahren geduldeter Handel jene, die er niemals hätte erreichen dürfen: die Kinder dieser Stadt.
Zwei Jahre Eskalation, sauber dokumentiert
Die Chronologie liest sich wie der Geschäftsbericht eines expandierenden Start-ups. Spätestens seit 2024 kleben QR-Code-Sticker an Berliner Laternen und Stromkästen, eine Masche, die man aus Amsterdam kannte. Ein Scan genügt, und der Chat mit dem Händler beginnt.........
