Gefährlicher Trend „Carbonara-Körper“: Warum uns auch dieses Schönheitsideal nicht befreit
Gefährlicher Trend „Carbonara-Körper“: Warum uns auch dieses Schönheitsideal nicht befreit
Die „Zeit“ feiert den „Carbonara-Körper“ als emanzipatorischen Befreiungsschlag. Warum sich echter Feminismus nicht in Kilos misst, erklärt unsere Autorin.
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Stark, statt dem Schlankheitsideal verfallen zu sein: Der „Carbonara-Körper“ soll nun exzessive Schlankheit ablösen.
© Unsplash/ Sandra Seitamaa
Kürzlich rief ein Artikel in der „Zeit“ eine neue Ära der weiblichen Körperkultur aus. Als Gegenentwurf zur neuerlichen Schlankheits-Obsession, befeuert durch „Skinnytok“ oder Ozempic, wird darin der sogenannte „Carbonara-Körper“ gefeiert: Frauen, die schwere Gewichte stemmen, „innen hart, außen weich sind“, wackelnde Pobacken und stämmige Arme haben, aber mühelos zwei Wasserkisten schleppen. Jenen Frauen ist die so oft idealisierte Lücke zwischen den Oberschenkeln egal, sie ignorieren die testosterongeladenen Pumper im Freihantelbereich und trainieren nur für sich selbst.Das liest sich im ersten Moment wie eine erfrischende Abwechslung. Endlich ein Befreiungsschlag........
