Das klassische Sitzenbleiben in der Schule gehört abgeschafft – und vieles andere gleich mit
Eigentlich sollte es das Finale einer der größten Bildungsreformen im Freistaat sein: Die ersten Absolventinnen und Absolventen des neunstufigen Gymnasiums sind in ihre Abiturprüfungen gestartet, das ungeliebte G8 ist Vergangenheit, endlich! Im Kultusministerium wollte man diese Woche feiern. Doch dann kam eine aufrührerische Lehrertruppe ums Eck – und die feierlichen Worte wichen einer alten Debatte: Seit Tagen geht es nun um Sinn und Unsinn des Sitzenbleibens, hitzig diskutiert wie immer. Um es kurz zu machen: Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband möchte die klassische „Ehrenrunde“ abschaffen. Am Gymnasium, aber sicher auch generell. Es wäre höchste Zeit.
Um aber das Wiederholen zu reformieren, müsste man das ganze Schulsystem umbauen. Weg von starren Klassen, hin zu verschiedenen Stundenplänen, hin zu mehr Fokus auf das einzelne Kind. Die Diskussion muss also weit über die „Ehrenrunde“ hinausgehen: Wie sieht........
