Was hat der „Hot Girl Summer“ mit Rechtsextremismus zu tun?
Rechtsextreme nutzen gezielt popkulturelle und linke Ästhetik, um ihre Ideologie modern und anschlussfähig zu inszenieren.
Begriffe und Protestformen werden umgedeutet, um rechte Narrative in den Mainstream zu bringen und Minderheiten zu diskreditieren.
Mittlerweile versuchen progressive Akteur:innen ihre Methoden zurückzugewinnen.
Die extreme Rechte hat sich indirekt am Begriff „Hot Girl Summer“ bedient.
Die "Neue Rechte" nutzt seit den 2010ern moderne Popkultur-Strategien.
Die ursprüngliche Skinhead-Bewegung solidarisierte sich mit Migranten.
Rechtsextreme verpacken Rassismus in neuem Gewand. Sie sprechen heute von „Kulturen“ statt „Rassen“.
Rechtsextreme nutzen gezielt popkulturelle und linke Ästhetik, um ihre Ideologie modern und anschlussfähig zu inszenieren.
Begriffe und Protestformen werden umgedeutet, um rechte Narrative in den Mainstream zu bringen und Minderheiten zu diskreditieren.
Mittlerweile versuchen progressive Akteur:innen ihre Methoden zurückzugewinnen.
Die extreme Rechte hat sich indirekt am Begriff „Hot Girl Summer“ bedient.
Die "Neue Rechte" nutzt seit den 2010ern moderne Popkultur-Strategien.
Die ursprüngliche Skinhead-Bewegung solidarisierte sich mit Migranten.
Rechtsextreme verpacken Rassismus in neuem Gewand. Sie sprechen heute von „Kulturen“ statt „Rassen“.
Food-Blogger, Beauty-Influencer und Lifestyle-Creator: Erkennt der Algorithmus von Instagram und Co., dass man auf politisch rechte Narrative anspringt, unterscheiden sich die Formate kaum von anderen Bubbles. Nach und nach gleitet man so in eine Parallelwelt ab, in der in frecher, jugendlicher Manier ein Weltbild vermittelt wird, das seit Jahrzehnten besteht.
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Neben Beiträgen, wie man am besten Steak zubereitet, finden sich auf einmal Wandervideos in „Talahon-freien Zonen“. Die Geschichten aus dem Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe“ werden als Analogie missbraucht, sich von äußeren Einflüssen abzukapseln, was nur durch militante Grenzüberwachung gelingen soll. Zum Techno-Track von „Klangkuenstler“ ist ein Zusammenschnitt von Demonstrant:innen zu sehen, die die Forderung „Millions must leave“ auf einem Banner vor sich hertragen.
Und das ist kein Zufall. Das Konzept nennt sich popkulturelle Aneignung. „Das war schon vor mehreren Jahren gerade auf Social Media ein erklärtes Ziel: vermeintlich Alltägliches mit dem Hochideologischen zu verbinden“, sagt Medienethiker Luis Paulitsch von der DATUM-Stiftung.
Dass sich rechtsextreme Akteur:innen linke Ästhetik aneignen, lässt sich am Beispiel des „White Boy Summer“ beschreiben. Dabei hat sich die extreme Rechte indirekt am Ausdruck „Hot Girl Summer“ bedient. Ein Begriff, den die US-Rapperin Megan Thee Stallion im Jahr 2019 populär machte.
Vom Hot Girl zum White Boy
Auf der Social-Media-Plattform X erklärt die Musikerin: „Ein Hot Girl zu sein, bedeutet, ohne Entschuldigung ganz DU selbst zu sein, Spaß zu haben, selbstbewusst zu sein, DEINE Wahrheit zu leben, der Mittelpunkt jeder Party zu sein und so weiter.“ Der dazugehörige Hashtag wurde millionenfach........
