Pride 2026: Was Förderkürzungen für queere Events bedeuten
Die Förderungen für queere Events wie Vienna Pride werden 2026 teils massiv gekürzt oder ganz gestrichen, besonders in Wien und Graz.
Viele Veranstaltungen werden kleiner, ehrenamtliches Engagement und Sponsoring gewinnen an Bedeutung, staatliche Unterstützung sinkt.
Veranstalter:innen betonen, dass Pride politische Forderungen und Sichtbarkeit vereint und nicht nur als Party verstanden werden darf.
Förderung für Vienna Pride 2026: 350.000 Euro (2025: 651.000 Euro)
Förderung für Grazer Pride 2026 vom Land Steiermark: komplett gestrichen
Pride Village Wien 2026: nur 1 Tag, am 13. Juni
Salzburg Pride 2026: 35 Veranstaltungen an 10 Tagen, ausschließlich Sponsoring
Die Förderungen für queere Events wie Vienna Pride werden 2026 teils massiv gekürzt oder ganz gestrichen, besonders in Wien und Graz.
Viele Veranstaltungen werden kleiner, ehrenamtliches Engagement und Sponsoring gewinnen an Bedeutung, staatliche Unterstützung sinkt.
Veranstalter:innen betonen, dass Pride politische Forderungen und Sichtbarkeit vereint und nicht nur als Party verstanden werden darf.
Förderung für Vienna Pride 2026: 350.000 Euro (2025: 651.000 Euro)
Förderung für Grazer Pride 2026 vom Land Steiermark: komplett gestrichen
Pride Village Wien 2026: nur 1 Tag, am 13. Juni
Salzburg Pride 2026: 35 Veranstaltungen an 10 Tagen, ausschließlich Sponsoring
Es ist ein Beben, das die Pride-Organisator:innen in Wien Ende 2025 erschüttert: Statt der gewohnten Unterstützung durch die Stadt – zuletzt 2025 in der Höhe von 651.000 Euro – stehen den Veranstalter:innen heuer nur noch 350.000 Euro zur Verfügung – eine Kürzung um fast 50 Prozent. Für die Stonewall GmbH, die die Vienna Pride organisiert, ist das mehr als nur eine finanzielle Hürde. Geschäftsführerin Katharina Kacerovsky-Strobl fasst es so zusammen: „Die Kürzungen senden ein fatales Signal. Die Stadt Wien betont zwar, die Sichtbarkeit der LGBTIQ -Community garantieren zu wollen, vermittelt heuer jedoch das Gefühl, dass Menschenrechtsarbeit als Sparposten gesehen wird.“
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Wiens Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling betont, „trotz einer angespannten budgetären Situation die Sichtbarkeit der LGBTIQ-Community weiterhin garantieren und gemeinsam die Regenbogenhauptstadt Wien hochhalten“ zu wollen. „Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, die Solidarität und das Miteinander zu erhalten“, sagt die NEOS-Politikerin.
Die Folgen sind direkt spürbar: Das Pride Village am Rathausplatz, das sonst mehrere Tage für Infos und als Safe Space zur Verfügung stand, wird 2026 auf einen einzigen Tag – den Tag der Regenbogenparade am 13. Juni – zusammengeschrumpft. Dafür plant man in Wien ein großes Community-Fest, das die Sichtbarkeit der LGBTIQ -Vereine und der Community stärken soll. Auch Side-Events finden heuer statt, allerdings kleiner und verdichteter: „Dass die Vienna Pride von Ehrenamtlichen getragen wird, die die politische Dimension als Motivation sehen, zeigt sich in diesem Jahr in besonderem Ausmaß – denn ohne dieses Engagement wäre eine solche Umsetzung trotz der Kürzungen nicht möglich“, erklärt Katharina........
