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Was die Dürre in Österreich anrichtet

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22.08.2026

2026 ist das trockenste Jahr in Österreich seit Messbeginn, mit massiven Folgen für Landwirtschaft, Stromerzeugung und Wintertourismus.

Ernteausfälle bei Getreide und Mais führen zu niedrigeren Erträgen und steigenden Preisen, viele Landwirt:innen benötigen finanzielle Unterstützung.

Die Landwirtschaft muss laut Marianne Penker widerstandsfähiger werden, auch Konsument:innen und Betriebe sind gefordert, sich anzupassen.

2026 ist das trockenste Jahr in Österreich seit Messbeginn.

Getreideernte 2026: Minus von gut 20 %, Maisrückgang um 30–50 % erwartet.

Schaden durch Dürre 2026: mindestens 1 Milliarde Euro.

471 Gemeinden könnten 2050 von Wasserknappheit bedroht sein.

2026 ist das trockenste Jahr in Österreich seit Messbeginn, mit massiven Folgen für Landwirtschaft, Stromerzeugung und Wintertourismus.

Ernteausfälle bei Getreide und Mais führen zu niedrigeren Erträgen und steigenden Preisen, viele Landwirt:innen benötigen finanzielle Unterstützung.

Die Landwirtschaft muss laut Marianne Penker widerstandsfähiger werden, auch Konsument:innen und Betriebe sind gefordert, sich anzupassen.

2026 ist das trockenste Jahr in Österreich seit Messbeginn.

Getreideernte 2026: Minus von gut 20 %, Maisrückgang um 30–50 % erwartet.

Schaden durch Dürre 2026: mindestens 1 Milliarde Euro.

471 Gemeinden könnten 2050 von Wasserknappheit bedroht sein.

2026 ist bisher das trockenste Jahr in Österreich, seit Messbeginn. Ganz Europa trocknet aus, und spätestens der Rekord-Sommer hat bewiesen, dass die jahrelangen Warnungen vor den Folgen des Klimawandels gerechtfertigt waren. Ob in der Landwirtschaft, bei der Stromerzeugung oder im Lebensmittelregal: Die Trockenheit des heurigen Jahres hat zum Teil langfristige Folgen. Und viele Wirtschaftsbereiche werden sich für eine Zukunft mit mehr Dürreperioden rüsten müssen.

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Lebensmittel werden teurer

Für die bereits abgeschlossene Getreideernte hat der extrem trockene August kaum noch eine Rolle gespielt. Dennoch gab es ein Minus von gut 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim Mais geht die Landwirtschaftskammer sogar von einem Rückgang um 30 bis 50 Prozent aus. Dabei gilt gerade der Mais als hitzeresistente Pflanze. Doch selbst ihm war es zu heiß und trocken. Und eine Bewässerung zahlt sich oft finanziell nicht aus. Wie stark die Einbrüche bei Zuckerrüben, Kürbissen, Soja oder Sonnenblumen sein werden, wird man erst sehen, wenn die Ernte eingebracht ist. Ein Minus wird aber bei den meisten Kulturen erwartet.

Und die Aussichten sind nicht besser: Jetzt beginnt der Herbstanbau fürs nächste Jahr – in einem Boden, der staubtrocken ist. Der notwendige Regen dürfte laut Wetterprognosen erst im Herbst fallen, womöglich müsse man auf Oktober warten, fürchtet Andreas Pfaller, Referatsleiter Pflanzliche Erzeugnisse in der Landwirtschaftskammer. „Da werden sich viele überlegen, was sie anbauen. Sehr empfindliche Kulturen mit hohen Produktionskosten wie die Zuckerrübe dürften weiter zurückgehen.“ Auch weniger Erdäpfel könnten angebaut werden. Erschwerend kommt für die Landwirt:innen hinzu: „Wir hatten voriges Jahr weltweit überdurchschnittlich gute Ernten. Das hat auf die Preise gedrückt“, so Pfaller. Jetzt sind die Erträge niedrig – die Erzeuger:innenpreise, die dafür bezahlt werden, sind es aber ebenfalls noch.

Von Dürre und Hitze betroffen ist nicht nur der Anbau von Pflanzen, sondern auch die Viehwirtschaft, der durch die verdorrten Almwiesen und die Ausfälle bei der Heuernte und beim Silomais regional bis zu 50 Prozent des Futters fehlen. Einerseits werden derzeit pro Woche etwa 1.000 Rinder mehr geschlachtet als üblich; dabei handelt es sich überwiegend um ältere Milchkühe, deren Fleisch zum Beispiel in Burger-Pattys landet oder für eine spätere Vermarktung eingekühlt wird. Andererseits könnten die Mastbetriebe insgesamt ihre Bestände reduzieren. Und wenn jetzt weniger Mastkälber in die Ställe kommen, gibt es in einem Jahr weniger Fleisch.

Echte Versorgungsengpässe sind nicht zu erwarten, weil notfalls........

© Wiener Zeitung