Drei Jahre Haft für Gunkl: Was schützt Kinder vor Gewalt?
Günther Paal wurde wegen sexuellem Missbrauch und Besitz von Missbrauchsdarstellungen zu drei Jahren Haft verurteilt.
Kinderschutzexpertinnen wie Hedwig Wölfl betonen die Bedeutung von Aufklärung und Vertrauen als Prävention.
Therapie für Menschen mit pädophilen Neigungen soll kognitive Verzerrungen aufdecken und Rückfälle verhindern.
Günther Paal (Gunkl) erhielt 3 Jahre Haft wegen sexuellem Missbrauchs und Besitz von Missbrauchsmaterial.
159.000 Euro Schweigegeld wurden an Mutter und Großmutter des Opfers gezahlt.
Bei Paal wurden 960 Bilddateien und 19 Videos mit Missbrauchsdarstellungen gefunden.
Paal muss dem Opfer 5.000 Euro Schadenersatz zahlen.
Günther Paal wurde wegen sexuellem Missbrauch und Besitz von Missbrauchsdarstellungen zu drei Jahren Haft verurteilt.
Kinderschutzexpertinnen wie Hedwig Wölfl betonen die Bedeutung von Aufklärung und Vertrauen als Prävention.
Therapie für Menschen mit pädophilen Neigungen soll kognitive Verzerrungen aufdecken und Rückfälle verhindern.
Günther Paal (Gunkl) erhielt 3 Jahre Haft wegen sexuellem Missbrauchs und Besitz von Missbrauchsmaterial.
159.000 Euro Schweigegeld wurden an Mutter und Großmutter des Opfers gezahlt.
Bei Paal wurden 960 Bilddateien und 19 Videos mit Missbrauchsdarstellungen gefunden.
Paal muss dem Opfer 5.000 Euro Schadenersatz zahlen.
Dieser Artikel behandelt sexualisierte Gewalt. Der Inhalt kann belastend oder retraumatisierend wirken. Bitte lies nur weiter, wenn du dich emotional sicher fühlst. Unterstützungseinrichtungen findest du am Ende des Textes.
Großer Schwurgerichtssaal des Wiener Straflandesgerichts. Der Medienandrang ist groß, die Reihen sind restlos gefüllt. Die Opfervertreterin appelliert an die Medien: „Tragen Sie aktiv zum Opferschutz bei, indem Sie den Schutz des kleinen Mädchens in ihre Agenda nehmen." Es solle nicht in einer Öffentlichkeit aufwachsen, die es nur von dieser Tat kennt.
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Wenige Stunden später folgt das Urteil für den Kabarettisten Günther Paal, bekannt als Gunkl: drei Jahre unbedingt für den sexuellen Missbrauch einer damals 3-Jährigen und den Besitz von Kindesmissbrauchsmaterial. Der 64-Jährige bekannte sich von Beginn an vollumfänglich schuldig. Die Mutter und Großmutter des Opfers, zwei Slowakinnen, werden wegen schwerer Erpressung zu zwei Jahren und drei Monaten beziehungsweise zu zwei Jahren und neun Monaten unbedingt verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.
Aber von vorne. Im Mai 2026 stellte sich Paal der Polizei und erstattete Selbstanzeige. Zuvor wurde er über einen langen Zeitraum von der Mutter und der Großmutter des Opfers erpresst. Sie drohten ihm, seine pädophilen Neigungen und seine Adresse bekannt zu machen. An Treffpunkten, wie in einem Café, einem Sportgeschäft oder auch an Bahnhöfen, zahlte Paal insgesamt 159.000 Euro Schweigegeld. Doch irgendwann wurde der finanzielle und psychische Druck für ihn zu groß, wie er auch vor Gericht schilderte.
Bei einer anschließenden Hausdurchsuchung wurden 960 Bilddateien und 19 Videos mit Kindesmissbrauchsdarstellungen sichergestellt. Paal gab an, sich diese vor etlichen Jahren im Internet beschafft zu haben.
Der Übergriff selbst ereignete sich im Jänner 2025 in der........
