Wie deine Stadt klimafit wird
Österreichs Städte leiden zunehmend unter Hitze, Tropennächten und langen Hitzewellen.
Wien, Graz und Innsbruck setzen auf Entsiegelung, neue Grünflächen, Baumpflanzungen und Schwammstadt-Konzepte, um die Lebensqualität zu erhalten.
Auch im Norden Europas ist die Klimakrise längst angekommen: Die finnische Stadt Tampere gewinnt Ufer- und Verkehrsflächen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen zurück.
Die Zahl der Hitzetage hat sich in Wien innerhalb von 50 Jahren verdreifacht
Rund die Hälfte aller versiegelten Stadtflächen sind Straßen und Verkehrsflächen
Die finnische Stadt Tampere will bis 2030 klimaneutral werden und ihre Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 80 Prozent senken.
Österreichs Städte leiden zunehmend unter Hitze, Tropennächten und langen Hitzewellen.
Wien, Graz und Innsbruck setzen auf Entsiegelung, neue Grünflächen, Baumpflanzungen und Schwammstadt-Konzepte, um die Lebensqualität zu erhalten.
Auch im Norden Europas ist die Klimakrise längst angekommen: Die finnische Stadt Tampere gewinnt Ufer- und Verkehrsflächen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen zurück.
Die Zahl der Hitzetage hat sich in Wien innerhalb von 50 Jahren verdreifacht
Rund die Hälfte aller versiegelten Stadtflächen sind Straßen und Verkehrsflächen
Die finnische Stadt Tampere will bis 2030 klimaneutral werden und ihre Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 80 Prozent senken.
Die Wohnung ist bereits am Vormittag aufgeheizt. Nachts sinkt die Temperatur kaum unter 25 Grad. Im Park sind die wenigen Schattenplätze besetzt, das Freibad ist überfüllt.
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Jeden Sommer wiederholt sich dieses Ritual. Österreichs Städte leiden zunehmend unter der Hitze. Tausende Menschen zieht es daher ins Grüne, an die Alte Donau, den Neusiedler See oder gleich in die Berge. Auch Flucht in den Norden Europas scheint verlockend. Doch während sich viele Menschen einen solchen Urlaub gar nicht leisten können, kämpfen die Städte auch dort zunehmend mit den Folgen der Hitze.
Hitzemaßnahmen in Wien
Die Frage ist daher nicht nur, wie man der Hitze entkommt, sondern vor allem auch, wie sie in der Stadt erträglicher werden kann. Wien hat bereits auf die zunehmende Hitze reagiert – doch viel mehr wäre notwendig. In den vergangenen Jahren entstanden zum Beispiel sogenannte Coole Zonen mit Trinkbrunnen und Nebelstelen oder neue Begrünungsprojekte. Die Stadt Wien setze auf Entsiegelung und zusätzliche Baumpflanzungen, so die Stadt selbst.
Gleichzeitig wird mit neuen Ansätzen experimentiert. Ein Beispiel ist das Schwammstadt-Prinzip: Regenwasser soll nicht möglichst schnell in die Kanalisation abgeleitet werden, sondern durch eine unterirdische Schotterschicht – ähnlich wie bei einem Schwamm – gespeichert und langsam an Bäume und Pflanzen abgegeben werden. Dadurch bleibt mehr Wasser in der Stadt, und die kühlende Wirkung von Grünflächen kann auch während längerer Trockenperioden erhalten bleiben.
Ein anderes Beispiel ist der Naschmarkt: Sein ehemaliger Parkplatz galt lange als innerstädtische Hitzeinsel – heute findet man dort einen rund 6.800 Quadratmeter großen grünen Park.
Maßnahmen wie diese sind Teil einer langfristigen Strategie. „Die Klimakrise ist eine Herausforderung für Städte........
