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Für die Trophäe nach Namibia

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05.09.2026

Jagdreisen nach Namibia sind ein lukratives Geschäft, bei dem Trophäen und exklusive Erlebnisse verkauft werden.

Ob die Einnahmen aus der Trophäenjagd tatsächlich den lokalen Gemeinschaften zugutekommen, ist umstritten. Laut Denise Ocampo fällt ihr finanzieller Nutzen gering aus.

Österreich importiert besonders viele Jagdtrophäen geschützter Arten, vor allem aus Namibia, und liegt EU-weit auf Platz drei.

Zwischen 2014 und 2024 wurden 1.312 Jagdtrophäen nach Österreich importiert.

Österreich liegt mit 14,3 Trophäen pro 100.000 Einwohner:innen EU-weit auf Rang 3.

Die Abschussgebühr für einen Elefanten kann bis zu 65.000 Euro betragen.

Jagdreisen nach Namibia sind ein lukratives Geschäft, bei dem Trophäen und exklusive Erlebnisse verkauft werden.

Ob die Einnahmen aus der Trophäenjagd tatsächlich den lokalen Gemeinschaften zugutekommen, ist umstritten. Laut Denise Ocampo fällt ihr finanzieller Nutzen gering aus.

Österreich importiert besonders viele Jagdtrophäen geschützter Arten, vor allem aus Namibia, und liegt EU-weit auf Platz drei.

Zwischen 2014 und 2024 wurden 1.312 Jagdtrophäen nach Österreich importiert.

Österreich liegt mit 14,3 Trophäen pro 100.000 Einwohner:innen EU-weit auf Rang 3.

Die Abschussgebühr für einen Elefanten kann bis zu 65.000 Euro betragen.

Während viele ihren Urlaub am Strand oder in den Bergen verbringen, fliegen bestimmte Jäger:innen ins Ausland, um Wildtiere zu erlegen. Einer von ihnen ist Nico, dessen Name für den Artikel geändert wurde. Der 26-Jährige war bereits sechsmal auf Jagdreise in Namibia. „Mein Hauptantrieb ist meine Wunschliste“, sagt er. Wenn das Budget es zulässt, sollen weitere Trophäen dazukommen. Als Erinnerungen nehmen sie nicht nur Fotos von erlegten Tieren mit nach Hause, sondern oft auch Trophäen.

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Rund um diese Jagdreisen hat sich ein internationales Geschäftsmodell entwickelt. Spezialisierte Anbieter organisieren Flüge, Unterkünfte, Jagdführer:innen und Abschüsse. Auf ihren Websites werben sie mit Abenteuern in unberührter Wildnis: „Namibia ist geheimnisvoll und wild! Dieses Land wird Ihnen ein unvergessliches Erlebnis bieten. Die aufregende Jagd auf das harte afrikanische Wild lässt das Herz eines Jägers höherschlagen.“

Verkauft wird hier also nicht nur der Abschuss eines Tieres, sondern ein Erlebnis in Form einer Luxusreise. Besonders Namibia gilt dabei als beliebtes Ziel europäischer Jagdtourist:innen. Nico erzählt, dass dort auf einer Jagdreise häufig drei bis vier Tiere pro Person erlegt werden.

Die exklusive Welt der Jagdreisen

Billig ist dieses Hobby nicht. Allein die Abschussgebühr für eine Oryxantilope kann mehrere hundert Euro betragen. Die Jagd auf Löwen kostet mehrere zehntausend Euro, und für einen Elefanten werden auf manchen Farmen bis zu 65.000 Euro fällig. Hinzu kommen Flug, Unterkunft, Verpflegung, Jagdführer:innen und der spätere Transport der Trophäen.

Wer sich diese Reisen leisten kann, verschafft sich Zugang zu einer exklusiven Welt. Nico erzählt, dass der Einstieg oft von den richtigen Kontakten abhänge: „Es ist schon wirklich mit Connections verbunden.“

Die Vorstellung, dass ausschließlich ältere Männer auf Trophäenjagd gehen, greift dabei zu kurz. Nico gehört zu einer jüngeren Generation von Jäger:innen, die durch Familie und Bekanntschaften früh mit der Jagd in Kontakt kommen. Bei ihm begann alles mit seinem Großvater. Zum ersten Mal........

© Wiener Zeitung