Was sich in Österreichs Badeseen versteckt
Österreichs Badegewässer werden nach EU-Vorgabe nur auf zwei Bakterienarten geprüft, Chemikalien spielen für die Bewertung keine Rolle.
In drei von acht genauer untersuchten Badeseen überschreiten PFAS die neue EU-Umweltqualitätsnorm, am höchsten im Neusiedler See.
Fachlich sind die beiden Bewertungen nicht vergleichbar: Die eine erfasst eine akute Gefahr, die andere eine Langzeitbelastung, die vor allem über Fische zum Problem wird.
96 Prozent der 260 österreichischen Badestellen gelten als ausgezeichnet, nur eine fällt durch, der Pleschinger See bei Steyregg.
Für ein Sonderprogramm wurden 2023 acht Badeseen und 33 Flüsse auf Pestizide, Metalle und 29 PFAS untersucht, je See an einer einzigen Messstelle.
Die seit Mai geltende EU-Umweltqualitätsnorm fasst 25 PFAS zusammen, Österreich muss sie bis Ende 2027 in nationales Recht übernehmen.
Österreichs Badegewässer werden nach EU-Vorgabe nur auf zwei Bakterienarten geprüft, Chemikalien spielen für die Bewertung keine Rolle.
In drei von acht genauer untersuchten Badeseen überschreiten PFAS die neue EU-Umweltqualitätsnorm, am höchsten im Neusiedler See.
Fachlich sind die beiden Bewertungen nicht vergleichbar: Die eine erfasst eine akute Gefahr, die andere eine Langzeitbelastung, die vor allem über Fische zum Problem wird.
96 Prozent der 260 österreichischen Badestellen gelten als ausgezeichnet, nur eine fällt durch, der Pleschinger See bei Steyregg.
Für ein Sonderprogramm wurden 2023 acht Badeseen und 33 Flüsse auf Pestizide, Metalle und 29 PFAS untersucht, je See an einer einzigen Messstelle.
Die seit Mai geltende EU-Umweltqualitätsnorm fasst 25 PFAS zusammen, Österreich muss sie bis Ende 2027 in nationales Recht übernehmen.
Temperaturen von mehr als 40 Grad, Hochsommer – und der einzige Gedanke ist die Abkühlung im nächsten Gewässer. An die Wasserqualität denken dabei die wenigsten. Grund zur Sorge scheint es auch kaum zu geben: 96 Prozent der österreichischen Badegewässer bewertet die Europäische Umweltagentur als ausgezeichnet. Von 260 Badestellen fällt gerade mal eine einzige durch, und zwar der Pleschinger See bei Steyregg.
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Diese Bewertung sagt allerdings wenig darüber aus, welche Verunreinigungen sich tatsächlich im Wasser befinden. Denn nach EU-Vorgaben wird auf lediglich zwei Bakterien geprüft: E. coli und intestinale Enterokokken, beides Indikatoren für Verunreinigung durch Fäkalien. Bleibt die Konzentration dieser Bakterien unter einem bestimmten Wert, gilt das Wasser als zum Baden geeignet. Andere Schadstoffe spielen in dieser Bewertung keine Rolle.
Chemische Belastungen
Anfang Juli hat das Recherchekollektiv Correctiv nun Daten zur........
