Epstein-Skandal: Der gefährlichste Verschwörer ist Trump
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Sektenblog: Der Epstein-Skandal zeigt eine Verschwörung der Eliten
Epstein-Skandal: Der gefährlichste Verschwörer ist Trump
Der Epstein-Skandal enthält fast alle unheilvollen Ingredienzien, die es braucht, um Verschwörungstheorien zu konstruieren und ins Kraut schiessen zu lassen. So weiss man vom jüdischen Investmentbanker Jeffrey Epstein nicht recht, wie er zu seinem Reichtum gekommen ist. Der reiche Jude ist ein klassischer verschwörungstheoretischer Stereotyp. Weiter riecht das Netzwerk von Epstein nach Verschwörung. Der Banker hatte einen riesigen «Club» von mächtigen Exponenten aus Politik, Wirtschaft, Adel und Kultur aufgebaut.
Die klandestinen Verschwörungstreffen und die Rituale fanden ausserdem auf einer abgelegenen Privatinsel statt. Und nicht zuletzt: Die sexuellen Rituale und Missbräuche von Mädchen und jungen Frauen durch prominente Männer befeuerten die Fantasie von Verschwörungstheoretikern.
Augiasstall ausmisten
Diese waren überzeugt, dass Donald Trump nach seiner Wahl den Augiasstall ausmisten und die Verschwörer hinter Gitter bringen werde. Schliesslich hatte er im Wahlkampf versprochen, die Epstein-Akten zu veröffentlichen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Damit sicherte er sich die Stimmen der MAGA-Anhänger, der republikanischen Wählerinnen und Wähler und der Millionen von evangelikalen Christinnen und Christen. Und von den Schwurblerinnen und Schwurblern.
Trump erinnerte sich nach der Wahl nicht gern an sein Versprechen und wollte die Epstein-Geschichte unter den Teppich kehren. Es gebe wichtigere Probleme, beruhigte er die Szene der Verschwörungstheoretiker und die MAGA-Leute. Diese waren verärgert und machten Druck.
Dass der US-Präsident zögerte, weil........
