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Der Rechtsstaat ist keine Blumenwiese

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07.09.2026

GERICHTSVERFAHREN sind in Österreich Dauerbrenner in der medialen Berichterstattung. Nicht nur gegen (Ex-)Politiker wird gefühlt am Fließband verhandelt und aus dem Gerichtssaal live getickert, auch Strafprozesse mit gänzlich unbekannten Personen können zum medialen Happening werden. Der Fall der am Großglockner erfrorenen Freundin eines nunmehr wegen grob fahrlässiger Tötung verurteilten Bergsteigers wurde gleich in einer mehrteiligen Podcast-Reihe aufgearbeitet.

Zum Ende des Sommerlochs konnte man nun über eine Anzeige lesen, die von den Strafverteidigern von Karl-Heinz Grasser eingebracht wurde und zur Verfolgung eines etwas dubiosen „Informanten“ wegen Verleumdung geführt hat. Die Details mögen für Nichtanwälte etwas befremdlich wirken, aber feststeht, dass die Verteidiger im Rahmen der Gesetze und ihres Mandats gehandelt haben. Niemand unterstellt ihnen rechtswidriges Handeln. Dennoch ist die Empörung groß, Vertreter der Justiz beschweren sich über Angriffe auf die Justiz, die Justizministerin selbst über ein „gefährliches Bild für unseren........

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