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Politk Backstage: Gasgeben für den blauen Machtwechsel

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25.09.2026

Politik Backstage - der Podcast

FPÖ-Insider: „Aus Fehlern bei Kurz-Strache gelernt“

Wahlschlager 2028: „Zurück zum Russen-Gas“ und „Kammern halbieren“

Seine Fertigungshalle im oberösterreichischen St. Willibald verlassen täglich bis zu 130.000 Blätterteig-Schaumrollen. Die Kapazitäten seiner Backwarenfabrik reichen seit Kurzem zudem für 25.000 Punschkrapfen pro Stunde. Das Familienunternehmen Karl Guschlbauer beliefert Supermärkte und Süßwarenhändler in 21 Ländern mit einem Sortiment Dutzender Backwaren und gehört zu den heimischen Vorzeigefirmen. Heuer sorgte der per Videobotschaft zum 60. Geburtstag vom Bundespräsidenten zum „Schaumrollenkönig“ geadelte Unternehmer auch bei jenen für eine breite Nachrede, die mit industriell gefertigten Backwaren nichts am Hut haben. Nach dem Tod von Richard Lugner machte Karl Guschlbauer einen sechsstelligen Betrag in der Firmenkasse locker, um mit der Hollywood-Ikone Sharon Stone erstmals auch als Gastgeber am Opernball zu punkten.

Ein halbes Jahr danach hatte Karl Guschlbauer auf seinem Firmengelände neuerlich einen Prominenten zu Gast, dessen Auftritt zumindest regional durchaus Furore gemacht hätte. Herbert Kickl ließ sich nicht nur die Produktionshallen zeigen. Er zog sich mit Guschlbauer auch zu einem längeren Austausch in Sachen Wirtschaft zurück.

Einziger bereits im Vorfeld unverhandelbarer besonderer Wunsch des FPÖ-Chefs: keine Fotos, keine Videos oder sonstige nach außen gehende Information über die prominente Visite.

Der sommerliche Ausflug des bergaffinen Asketen in die picksüße Schaumrollen-Welt war keine Eintagsfliege. Kickl absolviert bereits seit Monaten eine Tour durch österreichische Unternehmen. Doppelter Zweck des Projekts, so ein FPÖ-Insider: Der FPÖ-Chef soll „in persönlichen Begegnungen die Skepsis abbauen, die ihm gegenüber bei manchen Unternehmern und Managern noch besteht.“ Kickl wolle bei seinen Treffen im kleinen Kreis zudem „ein besseres Gefühl bekommen, was die Wirtschaft will und braucht“.

Sprich: Der 57-jährige Spitzenpolitiker, der zeit seines Lebens nur in der FPÖ oder in parteinahen Institutionen gearbeitet hat, soll in der Welt der Privatwirtschaft trittsicherer werden. „Kickl goes Economy“ ist........

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