Erstmals auf Vinyl: Die B-Seiten der Pixies
Das wöchentlich Brot dieser Kolumne sind oft Wiederveröffentlichungen von bekannten oder verkannten Alben. Erst recht, wenn sie mit den Pixies von einer der prägenden Indie-Rockbands der ausgehenden 80er- und beginnenden 90er-Jahre stammen, die einst glühend verehrte Vorbilder von etwa Nirvanas Kurt Cobain waren. Gilt das auch für eine Sammlung von B-Seiten? Also von Songs, die es nicht auf die regulären Alben geschafft haben, ursprünglich 2001 veröffentlicht unter dem Titel „Complete B-Sides“? Eine Analyse:
Was kann man erwarten?
Mit B-Seiten-Kompilationen verhält es sich oft wie mit einer geschenkten Schachtel voller Pralinen. Den einen ist die unverhoffte Gabe ein willkommener Schmaus: Wer zur Hochzeit der Band oder des Musikers den Wert der Musik nicht erkannt hatte (Geschmäcker und Erkenntnisse ändern sich manchmal) oder schlicht zu jung (oder noch nicht geboren war), für den kann eine Zusammenstellung dieser Art nachträglich eine Goldgrube sein, inklusive Zeit- und Geldersparnis. Für Fans der ersten Stunde sind es eher Pflichtkäufe, denn die Songs sind in der Regel bereits längst Teil der privaten........
