Was Linksextreme und Kriminelle verbindet
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Was Linksextreme und Kriminelle verbindet
24. September 2026 | Rainer Zitelmann
In Berlin tauchen berüchtigte Clan-Mitglieder bei der Siegesfeier von Die Linke auf. Die politische Rechtfertigung von Raub und Gesetzesbruch hat in diesem Spektrum Tradition.
VON RAINER ZITELMANN
Die derzeit diskutierten möglichen Verbindungen zwischen Mitgliedern der Partei Die Linke und Personen aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität wären nicht überraschend, wenn man einen Blick in die Geschichte wirft.
Linksextreme und Kriminelle haben Gemeinsamkeiten im Denken und oft auch gemeinsame Sache gemacht. Stalin begann bekanntlich seine Karriere als Revolutionär als Bankräuber.
„Räuberhauptmann“ und KPD-Mitgründer
Karl Plättner war Gründungsmitglied der KPD. Ab Mitte 1920 organisierte er mit einer Gruppe Raubüberfälle auf Banken, Postämter und Werkskassen. Das wurde ausdrücklich mit der marxistischen Formel der „Expropriation der Expropriateure“ (Enteignung der Enteigner) gerechtfertigt – als Mittel des „organisierten Bandenkampfes“ bzw. „roten Schreckens“, um die Revolution voranzutreiben. Zeitgenossen und Historiker bezeichnen ihn deshalb als einen der bekanntesten kommunistischen „Räuberhauptmänner“ oder Bandenführer der frühen Weimarer Republik
Andreas Baader: Gangsterboss
Andreas Baader, zusammen mit Ulrike Meinhof der Kopf der linksextremen RAF, war davor ein gewöhnlicher Krimineller und mehrfach im Gefängnis. „Baaders immer wieder beschworene Gleichsetzung von politischer und krimineller Gewalt ist ohne diese Entdeckung des Fürsorgezöglings als revolutionäre........
