22 Milliarden verbrannt: Autokonzern Stellantis scheiterte an der Elektro-Strategie
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22 Milliarden verbrannt: Autokonzern Stellantis scheiterte an der Elektro-Strategie
26. Februar 2026 | Oliver Stock
Der Verlust ist größer als der Börsenwert. Trotzdem lebt Opels Mutterkonzern weiter. Aber die globale Autoindustrie schlingert im Zickzackkurs
Zweiundzwanzig Komma 2 Milliarden Euro! So viel hat der Autokonzern Stellantis jetzt offiziell abgeschrieben. 22,2 Milliarden, das ist nicht nur ein Gewinneinbruch. Das ist ein strategischer Totalschaden. Denn der Betrag ist größer als der Börsenwert des gesamten Unternehmens, der zuletzt unter 19 Milliarden Euro lag. Stellantis hat damit mehr für seinen Strategiewechsel bezahlt, als der Markt den Konzern aktuell für Wert hält. Das ist eine brutale Botschaft: Die alte Strategie war falsch. Und sie war teuer. Warum Stellantis weiter existiert, obwohl der Verlust größer ist als sein Marktwert, ist kein Paradox. Abschreibungen sind keine sofortigen Geldabflüsse. Sie korrigieren den Wert von Investitionen, die sich nicht wie geplant rechnen. Der operative Kern des Unternehmens bleibt profitabel. Autos werden weiter verkauft, Cashflows fließen.
Der Konzern, der aus der........
