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Top-Banker zur Rente: „Wir müssen die Systeme reformieren, sonst fahren wir an die Wand“

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29.04.2026

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Top-Banker zur Rente: „Wir müssen die Systeme reformieren, sonst fahren wir an die Wand“

29. April 2026 | Oliver Götz | Lesezeit: 3 Min.

Top-Banker von Amundi und Metzler fordern eine Reform der Altersvorsorge: mehr Kapitalmarkt, mehr Finanzbildung und einfachere Betriebsrenten gegen die Rentenkrise.

Top-Banker von Amundi und Metzler werben für mehr Kapitalmarkt, mehr Finanzbildung – und ein Ende der deutschen Vollkasko-Mentalität.

Von Oliver Götz   Die Diagnose fällt eindeutig aus: Ohne eine stärkere kapitalmarktgedeckte Vorsorge wird das deutsche Rentensystem langfristig nicht tragfähig bleiben. Zuvor hatte Christian Pellis, Deutschland-Chef des Vermögensverwalters Amundi, in einem Impulsvortrag auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee die Dimension der Herausforderung skizziert. Europa befinde sich in einem tiefgreifenden Umbruch, sagte er. Während der Anteil der EU am weltweiten Wirtschaftswachstum bis 2030 auf nur noch 12,8 Prozent sinken dürfte, lägen die USA bei 22 Prozent und Asien sogar bei 45 Prozent. Gleichzeitig habe sich die Lücke beim Bruttoinlandsprodukt zwischen Europa und den USA in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Geringe Produktivität, steigende Sozialausgaben und die ungelöste Kapitalmarktunion verschärften die Lage zusätzlich. Hinzu komme die demografische........

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