Resilienz statt Verbote: Warum wir nur mit unserem Mindset Wandel gestalten können
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Resilienz statt Verbote: Warum wir nur mit unserem Mindset Wandel gestalten können
23. Mai 2026 | Dieter Brockmeyer
Technischer Fortschritt beschleunigt den Wandel rasant. Doch gesellschaftliche Resilienz entsteht nicht durch ein Übermaß an Regulierung, sondern durch Anreize, die Menschen mitnehmen und Innovationen attraktiv machen
VON DIETER BROCKMEYER
Die Welt verändert sich immer schneller, nicht zuletzt durch einen sich immer weiter beschleunigenden technischen Fortschritt. Damit wächst das Potential, unsere Gesellschaft nachhaltig zu destabilisieren. Wir müssen lernen, damit umzugehen, das heißt, wir brauchen „Innovations-Resilienz“. Der folgende Beitrag ist ein vom Autor Dieter Brockmeyer gekürzter und bearbeiteter Auszug aus dem Buch „RESILIENZ: Überleben zwischen Deep-Tech Revolution und Globalem Wandel“ und setzt einen bereits im Februar auf The European erschienenen Ansatz fort:
Unser Mindset bietet einige Fallen auf dem Weg zu einer Innovations-Resilienz, also dem Umgang mit dem sich immer beschleunigenden gesellschaftlichen Wandel, den der immer rasanter werdende technische Fortschritt mit sich bringt. Diese Fallen können nur durch Anreize umgangen werden, die eine breite Streuung des Wohlstands wirtschaftlich für alle attraktiv machen. Viele unserer Verhaltensmuster und Wahrnehmungen, von denen unser Wohlfühlen abhängig ist, sitzen tief und reichen in Ihren Ursprüngen viele tausend Jahre zurück. Wir können bei der Lösung der komplexen, weltumspannenden Probleme, mit denen wir aktuell konfrontiert sind, nur im Einklang mit diesem Mindset arbeiten, nicht gegen ihn. So sind wir darauf ausgelegt, uns gegenüber Wettbewerbern kurzfristig einen Vorteil zu verschaffen. Das sichert das Überleben unserer Familien und erleichtert unseren Kindern den Start ins Leben. Langfristige Analysen und das Entwickeln langfristiger kollektiver Strategien fällt uns hingegen ungleich schwerer.
Die Vernunft des Misstrauens gegen Fremde
Ähnliches gilt für das Misstrauen gegenüber Fremden. Einzelne werden mit Interesse freundlich empfangen, sobald es aber mehr werden, schlägt es bei vielen schnell in Misstrauen oder gar Ablehnung um. Auch das reicht tief in........
