Chronik der Woche: Abgang in Berlin, Neonazi in Frauenkleidern und schizophrene Behörden
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Chronik der Woche: Abgang in Berlin, Neonazi in Frauenkleidern und schizophrene Behörden
17. Juli 2026 | Ansgar Graw
Rückblick auf den Fußball, der jetzt spanisch spricht, unpünktliche Züge und eine "Charleys Tante"-Farce im Neonazi-Milieu. Aus unserem Newsletter
Fußball war auch in dieser Woche weit mehr als eine Nebensache. Daneben trat Berlins Regierender zurück, ein/e Neonazi m/w/d führt ein absurdes deutsches Gesetz vor, Islamisten freuen sich über schizophrene Behördenentscheidungen – und ich war beim Abi-Treffen. Zuverlässig subjektiv fällt mithin mein Rückblick erneut aus.
Donnerstag, 9. Juli Heute vor exakt 30 Jahren erkannte der Schiedsrichter bei einem Fußball-Spiel im libyschen Tripolis einen fragwürdigen Treffer an, es kam zu Ausschreitungen gegen das Gaddafi-Regime, bis zu 70 Menschen starben. Ich bin sicher, die Schlussphase der Fußball-WM wird noch Dramatik bieten. Aber schlimmer geht immer.
Freitag, 10. Juli Verstörende Abschiedserklärung von Kai Wegner in Berlin: Der Christdemokrat, der mehrfach gelogen hat über seinen Terminkalender am Tag eines massiven Blackouts in der Hauptstadt Anfang des Jahres, erzählt vor den Journalisten zunächst, „alle“ oder „viele“ hätten vorausgesagt, er werde nicht Landesvorsitzender, nicht Spitzenkandidat, nicht Regierender Bürgermeister werden – aber er habe das alles trotzdem geschafft. Nun hat vergleichbare Erfahrungen nahezu jeder Politiker gemacht, sie sind keiner Erwähnung wert. Der Punkt ist doch dieser: Wegner, der ein halbes Dutzend Mal sagt, nichts sei ihm so........
