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Der Trost, dass die Union niemand Besseren findet als Spahn

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08.09.2026

H err Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ein Gefühl der Ohnmacht.

taz: Und was wird besser in dieser?

Küppersbusch: Jetzt können wir damit umgehen.

taz: Jens Spahns politische Karriere ist nach der Leihmutterschaftsdebatte doch nicht vorbei: Er soll jetzt Mitglied des Haushaltsausschusses werden. Ist Spahn der Richtige, um mit Steuergeldern umzugehen?

Küppersbusch: Fast will man getröstet sein, dass die Springer-Union-Fronde, die für schwarzbraune Koalitionen agitiert, immer wieder keinen seriöseren Kandidaten findet als Den-kann-man-sich-Spahn. Künftig wird er also im Haushaltsausschuss nicht nur als geladener Zeuge sein Masken-Fiasko vernebeln. Sondern als ordentliches Mitglied Spahn die Darlegungen des heftig belasteten Zeugen Spahn überzeugend finden. Da geht es um mindestens 2,3 Mrd. Euro Streitsumme, neben seinen privaten, eher akrobatischen Einlagen im Bereich Immobilienfinanzierung. Hätte man den ungeeignetesten Haushälter gesucht, wäre Spahn eine Top-3-Position sicher. Spahn vermag nicht mehr zu enttäuschen und abstoßender muss man die namenlosen Parteifreunde finden, die sehr klar sagen, was sie vom Wählerpack halten, wenn sie ihn immer wieder promoten.

taz: In Thüringen löst sich das BSW weiter auf,........

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