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Autonomes Fahren: Waymo ruft an, Deutschland legt auf

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13.02.2026

Autonomes Fahren: Waymo ruft an, Deutschland legt auf

Die Google-Tochter Waymo entwickelt autonome Fahrzeuge. Die Rechtslage in Deutschland erlaubt den Einsatz aber momentan nicht.

Waymo: Remote-Operator im Ausland Teil des Konzepts

Senator Markey will es ganz genau wissen

Warum das Offshore-Modell von Waymo bei uns nicht funktioniert

Fernlenken heißt Führen

Betrieb bedeutet Genehmigungspflicht

Technische Aufsicht und Registerwelt

Daten sind der zweite Stein im Rucksack

Fazit zum Thema Waymo

Der Einsatz der Fahrzeuge der Alphabet Inc.-Tochter Waymo ist aber derzeit nur in einzelnen Städten der USA erlaubt. Wenn das Robotaxi stecken bleibt – sei es durch fehlerhafte Verkehrszeichen oder eine für die KI irreführende Verkehrsführung – versucht man, den Fehler per Fernwartung zu beheben. Ein Remote-Operator schaut sich die Situation an, wertet sie aus und gibt dem Fahrzeug entsprechende Anweisungen und eine Rückmeldung. So betreibt man KI-Autos, ohne dass es die Kunden wirklich mitbekommen.

Waymo: Remote-Operator im Ausland Teil des Konzepts

Bei der Google-Tochter ist diese Remote-Hilfe seit Jahren Teil des Konzepts. In aktuellen Berichten steht auch, dass die menschlichen Operator leider nicht nur in den USA, sondern größtenteils in Billiglohnländern wie den Philippinen arbeiten. Sie agieren dabei nicht als Fernfahrer mit Joystick und Livestream, sondern als Personen, die in kniffligen Situationen den Kontext liefern und ergänzende Optionen freigeben sollen, damit die Reise weitergehen kann.

Das Thema wurde offiziell erst am 04. Februar 2026 im US-Senat einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Genauer gesagt in der Anhörung im Commerce Committee, mit dem Titel: „Hit the Road, Mac“. Auf der Zeugenbank saßen unter anderem Waymos Chief Safety Officer Mauricio Peña und Teslas Lars Moravy. Mitten in der Anhörung kam die Frage auf, wer im Hintergrund eingreift, wenn das sogenannte „autonome Fahren” nicht ausreicht, um in komplexen Situationen zum Wohl der Sicherheit der Passagiere zu reagieren.

Senator Markey will es ganz genau wissen

Wer die Sitzung im Original sehen möchte, findet eine Videoaufzeichnung davon. Darin wird auch klar, warum das Thema wieder so hochkocht. Es geht um Sicherheit, Haftung, Transparenz, China und die mehr als berechtigte Frage, wer wirklich Einfluss auf die Technologie hat.

Einen Tag vor der Anhörung hat Senator Ed Markey schriftlich nachgelegt. Er fordert von mehreren Herstellern Antworten zu den Remote-Assistance-Operatoren. Wo sitzen sie? Wie prüfen Waymo & Co. deren Tätigkeit? Welche Daten sehen sie? Wie wird das abgesichert und was passiert bei einem Ausfall oder einer hohen Latenz? Dabei geht es weniger um eine ermüdende Technikdebatte, die niemanden wirklich interessiert und die man auch kaum versteht, sondern primär um die Zuständigkeit und Haftung.

Die Firmen betonen dabei gerne ihre Trennlinie. Remote Assistance sei (angeblich) kein Fernlenken. Es gebe........

© Tarnkappe