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Suno: KI-Musikgenerator griff Daten von YouTube, Deezer und Genius ab

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15.07.2026

Suno: KI-Musikgenerator griff Daten von YouTube, Deezer und Genius ab

Das KI-Musiktool Suno hat sich laut einem aktuellen Hack sehr umfangreich bei den verschiedensten Streaming-Plattformen bedient.

ellie.191 hatte Zugriff auf den Quellcode und die Zahlungsdaten

KI mit "zig Millionen" Werken angefüttert

Suno bediente sich beinahe überall im WWW

Auch Gesang, Songtexte und Podcasts genutzt

KI-generierte Songs sollen nicht an bestehende Werke erinnern

Das Online-KI-Tool zur Musikgenerierung „Suno“ hat Millionen von Songs und Songtexte etc. von quasi überall geklaut. Dies erklärte ein Hacker, der in das Unternehmen eingedrungen war. Er gab Daten zu den Trainingsbibliotheken von Suno an Journalisten vom Portal „404 Media“ weiter.

ellie.191 hatte Zugriff auf den Quellcode und die Zahlungsdaten

Nach eigenen Angaben erlangte der Hacker „ellie.191“ Zugriff auf Nutzerdaten von Hunderttausenden Suno-Kunden sowie auf ihre Zahlungsdaten bei Stripe.

Der Hack bietet einen seltenen Einblick, wie KI-Modelle und -Tools im Detail funktionieren. Suno ist eines der größten Tools zur KI-Musikgenerierung im Internet. Das Unternehmen war bereits Gegenstand mehrerer großer Gerichtsverfahren seitens der Musikindustrie. Sie werfen dem Konzern vor, Millionen urheberrechtlich geschützter Songs zum Trainieren verwendet zu haben. In Deutschland strengt seit diesem Frühjahr die GEMA mit einer ähnlichen Begründung ein Verfahren vor dem Landgericht München an.

KI mit „zig Millionen“ Werken angefüttert

Im Rahmen der US-Gerichtsverfahren hat Suno bereits eingeräumt, dass das Modell mit „im Wesentlichen allen Musikdateien von angemessener Qualität, die im offenen Internet zugänglich sind“ trainiert wurde, was insgesamt „zig Millionen Aufnahmen“ umfasste. Die Geschäftsleitung von Suno glaubt ernsthaft daran, es sei zulässig, das KI-Modell im Rahmen der „fair use“-Regelung auch mit urheberrechtlich geschützten Werken zu trainieren. Das sehen die Plattenlabels mangels einer Erlaubnis oder Kompensation naturgemäß ganz anders.

Die Gerichtsverfahren haben bisher belegt, dass man Suno tatsächlich seine KI-Modelle mit riesigen Mengen urheberrechtlich geschützter Werke trainiert hat. Die Recording Industry Association of........

© Tarnkappe