IPTV-Streaming: 68-Jähriger zu 6,5 Jahren Haft verurteilt
IPTV-Streaming: 68-Jähriger zu 6,5 Jahren Haft verurteilt
Ein Rentner aus dem Nordwesten Großbritanniens wurde wegen des Angebots von IPTV-Streaming zu 6,5 Jahren verurteilt.
IPTV-Streaming: 80 Server verteilten die Streams
Angebot wendete sich an englische Auswanderer
Das Strafmaß ist ungewöhnlich hoch
IPTV-Pirat musste direkt ins Gefängnis
Milan Ibrahim hat während des Betriebs seines illegalen IPTV-Dienstes umgerechnet 1,1 Millionen Euro verdient. Das Preston Crown Court in Lancashire, England, verurteilte ihn wegen der Verschwörung zum Betrug. Den Gewinn von einer Million generierte er innerhalb von drei Jahren. Dabei bediente der verurteilte Ibrahim zahlreiche Kunden im In- und Ausland.
IPTV-Streaming: 80 Server verteilten die Streams
Die ausgeklügelte Operation des Rentners hat die „Police Intellectual Property Crime Unit“ (PIPCU) der City of London Police aufgedeckt. Sie stellte fest, dass er das Geschäft in Räumlichkeiten in Chorley mit 80 Servern betrieben hat. Die Polizei beschlagnahmte alle 80 Server, wodurch man den Betrieb erheblich gestört hat.
Ibrahims Unternehmen zeichnete Fernsehsendungen großer Rechteinhaber, darunter die BBC, ITV, Sky, die Premier League und der Motion Pictures Association (MPA) auf, um sie gegen Bezahlung zu verbreiten. Die Inhalte wurden in für IPTV-Streaming geeignete Formate umgewandelt, um Abonnements an Kunden weltweit zu verkaufen.
Angebot wendete sich an englische Auswanderer
Die Ermittler stellten fest, dass sich der Betrieb insbesondere an im Ausland lebende britische Auswanderer richtete. Sie konnten damit auf nicht autorisierte Fernsehinhalte zugreifen, die sie abseits der Heimat nicht empfangen konnten. Nach Medienangaben leitete man gegen Ibrahim ein weiteres Verfahren nach dem Gesetz über Erträge aus Straftaten (Proceeds of Crime Act 2002) ein. Die Behörden versuchen, die durch den illegalen........
