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KI-Musik außer Kontrolle? Fake-Songs mit Superstar-Stimmen erobern YouTube

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25.06.2026

KI-Musik außer Kontrolle? Fake-Songs mit Superstar-Stimmen erobern YouTube

KI-Musik erobert YouTube: Fake-Songs mit geklonten Stimmen von Rihanna, Adele & Co. werfen neue Rechtsfragen auf.

KI-Musik ist im Mainstream angekommen

KI trifft den Nerv der Hörer

Zwischen technischer Innovation und Stimmenklau

Popsongs per Texteingabe

Verändert KI die Musikbranche dauerhaft?

KI-Musik: Der nächste Streitfall für YouTube?

Obwohl Rihanna auf YouTube selbst keine neuen Songs veröffentlichte, erschienen auf der Plattform dennoch täuschend echte Nachahmungen von ihr. Auch bei Adele, The Weeknd oder Dua Lipa war Gleiches zu beobachten. Die vermeintlichen Neuerscheinungen wurden von künstlicher Intelligenz kreiert. Zu beobachten ist, dass KI-Musik auf Streaming-Plattformen großes Interesse weckt. Die Videos erzielten sogar teilweise Millionen Aufrufe. Sowohl Juristen als auch die Musikbranche schlagen aufgrund solcher Veröffentlichungen Alarm.

KI-Musik ist im Mainstream angekommen

Wie das Schweizer Nachrichtenportal Nau.ch berichtete, erscheinen auf YouTube gerade vielfach Songs, die einen glauben lassen, dass sie von internationalen Superstars stammen. Sogar Stimmen, Coverbilder und Titel sind dabei entsprechend auf die Interpreten zugeschnitten. Da sie täuschend echt erscheinen, muss man schon genauer hinschauen, um KI-Songs festzustellen.

Mitunter erfährt man dies erst durch eine entsprechende KI-Kennzeichnung, die Video-Beschreibung oder durch den Veröffentlichungs-Kanal. Fehlt der Song auf den offiziellen Kanälen oder in den bekannten Veröffentlichungen des jeweiligen Künstlers, könnte dies zudem auf eine KI-Veröffentlichung hindeuten.

Für die betroffenen Künstler ist diese Entwicklung dabei keineswegs unproblematisch. Ihre Stimmen werden ohne Zustimmung geklont, ihre Identität für täuschend echte Produktionen genutzt und obendrein ihre Namen als Zugpferd für ein Millionenpublikum eingesetzt. Juristen erkennen in dieser Entwicklung erhebliche Risiken für Persönlichkeits- und Urheberrechte.

Das Publikum nimmt die KI-Songs hingegen begeistert an. Darauf deuten bereits millionenfache Aufrufe solcher Songs hin. Einzelne User bringen Verwunderung darüber zum Ausdruck, wie realistisch die Stimmen ihrer Lieblingsinterpreten klingen. Andere sprechen bereits von der Musik der Zukunft.

KI trifft den Nerv der Hörer

Mike Schwede, KI-Experte aus der Schweiz, überrascht diese Entwicklung nicht. Gegenüber Nau.ch erklärte er, moderne Popmusik wäre ohnehin bereits seit Jahren stark auf Streaming-Plattformen und deren Empfehlungsalgorithmen wie Spotify zugeschnitten und damit auf den Durchschnittshörer optimiert worden.

Ihm zufolge lassen sich die Grenzen von KI vor allem noch beim Gesang erkennen. Allerdings meinte er, künftig würde die........

© Tarnkappe