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IPTV-Reseller: „Ich verticke Abos fast wie ein Drogenhändler“

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18.08.2026

IPTV-Reseller: „Ich verticke Abos fast wie ein Drogenhändler“

IPTV-Reseller packt aus: 1.000 Kunden und angeblich 100.000 Euro Jahresverdienst mit illegalen Pay-TV-Abos.

Vom Frust über teures Pay-TV zum illegalen Geschäft

Vom Nebenverdienst zum Schwarzmarkt-Geschäft

Einnahmen von 100.000 Euro im Jahr – angeblich

7,7 Millionen Deutsche nutzen illegale TV-Streams

IPTV-Reseller: Zwischen Geschäft und Strafverfahren

IPTV-Reseller: „Das muss man mir erst einmal nachweisen“

Ein IPTV-Reseller verdient nach eigenen Angaben mit illegalen Pay-TV-Abos gutes Geld. Mehr als 1.000 Kunden soll der 34-jährige Familienvater aus Niedersachsen versorgen, rund 100.000 Euro im Jahr will er damit einnehmen. Im Gespräch mit BILDplus erklärt der anonyme Wiederverkäufer, wie der Schwarzmarkt für Pay-TV-Zugänge funktioniert und warum er sich bisher vor Ermittlern sicher fühlt.

Gegenüber BILDplus gewährt der IPTV-Reseller einen ungewöhnlich offenen Einblick in die Strukturen hinter dem illegalen Streaming-Markt. Er spricht von der Kundenakquise über Telegram und Foren bis hin zum anonymen Bezahlen. Sein Geschäftsmodell beschreibt er dabei selbst mit einem drastischen Vergleich:

„Ich verticke Abos fast wie ein Drogenhändler.“

„Ich verticke Abos fast wie ein Drogenhändler.“

Vom Frust über teures Pay-TV zum illegalen Geschäft

Hinter dem Angebot, für wenige Euro im Monat Fußball, Filme und Tausende Fernsehsender zu schauen, steckt ein florierender Schwarzmarkt. Ein anonymer IPTV-Reseller aus Niedersachsen hat gegenüber BILDplus nun Einblicke in dieses Geschäft gegeben.

Der 34-jährige Familienvater aus der Nähe von Bremen will unerkannt bleiben. Nach eigenen Angaben verkauft er seit Jahren Zugänge zu illegalen IPTV-Diensten weiter. Sein Einstieg in die Szene habe aus Frust über steigende Preise für reguläres Pay-TV begonnen. 2018 sei er in einer Telegram-Gruppe auf ein illegales Streaming-Angebot gestoßen. Zunächst habe er selbst einen Zugang gekauft. Bereits kurze Zeit später habe er dann damit begonnen, die IPTV-Zugänge an andere weiterzuverkaufen. Gegenüber BILDplus erklärt der Mann:

„Ich habe schnell gemerkt, dass dahinter ein riesiges Geschäft steckt“

„Ich habe schnell gemerkt, dass dahinter ein riesiges Geschäft steckt“

Viele Interessenten hätten nicht gewusst, wo sie solche Angebote finden. Die Lücke habe er für sich genutzt.

Vom Nebenverdienst zum Schwarzmarkt-Geschäft

Laut BILDplus führt der IPTV-Reseller aus, dass sich sein Kundenkreis anfangs noch auf Verwandte, Nachbarn und Kollegen beschränkte. Das Geschäft sprach sich allerdings schnell herum. So entwickelte sich für ihn aus einzelnen Weiterverkäufen im Laufe der Zeit ein lukratives Vertriebsmodell. Er kauft zunächst größere Kontingente bei illegalen IPTV-Anbietern und verkauft dann einzelne Zugänge weiter an Endkunden. Je größer die Abnahmemenge, desto günstiger werde der Einkauf und desto höher auch die eigene Marge.

Damit übernimmt er als Wiederverkäufer eine Zwischenhändlerrolle. Die technische Infrastruktur für die unerlaubte Verbreitung der TV-Signale wird von den Betreibern der........

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