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Fire TV Sticks: 200.000 Pfund mit IPTV verdient – Postbote muss ins Gefängnis

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20.06.2026

Fire TV Sticks: 200.000 Pfund mit IPTV verdient – Postbote muss ins Gefängnis

Mit Fire TV Sticks und IPTV verdiente ein britischer Postbote über 200.000 Pfund. Trotz Warnungen machte er weiter, nun folgt die Haftstrafe

Vom Postboten zum IPTV-Unternehmer mit Fire TV Sticks

Warnungen ignoriert: IPTV-Anbieter baute Geschäft weiter aus

Gericht spricht von „hochentwickeltem Betrug“

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Mit manipulierten Fire TV Sticks und illegalen IPTV-Abonnements verdiente ein britischer Postbote mehr als 200.000 Pfund. Trotz eines Besuchs der Polizei und einer Unterlassungsaufforderung betrieb Michael Barrow seinen Dienst „MB Streams“ weiter. Nun muss er für über drei Jahre hinter Gitter. Der Fall zeigt, wie hart die Premier League gegen Anbieter illegaler Streams vorgeht.

Wie die BBC Wales über das Verfahren vor dem Swansea Crown Court berichtete, betrieb der britische Postbote Michael Barrow über vier Jahre hinweg den IPTV-Dienst „MB Streams“ und versorgte damit rund 1.800 Kunden mit illegalen Sportübertragungen. Für dieses Geschäft muss der zweifache Familienvater nun 38 Monate ins Gefängnis.

Vom Postboten zum IPTV-Unternehmer mit Fire TV Sticks

Michael Barrow aus Milford Haven arbeitete tagsüber für den britischen Postdienst, während er parallel den IPTV-Dienst „MB Streams“ aufbaute. Mithilfe modifizierter Fire TV Sticks und entsprechender IPTV-Zugänge ermöglichte er seinen Kunden den unrechtmäßigen Zugriff auf Inhalte von Sky Sports, TNT Sports und BT Sport. Für rund 120 Pfund (ca. 138 Euro) pro Jahr erhielten die Abonnenten darüber hinaus Zugang zu weiteren Fernsehprogrammen, internationalen Live-Events, großen Boxkämpfen sowie einer Mediathek mit mehr als 18.000 Filmen.

Zu seinem Geschäftsmodell gehörten sowohl IPTV-Abonnements als auch modifizierte Amazon-Streaming-Geräte, die bereits mit entsprechender Software ausgestattet waren. Laut Gericht verfügte Barrow über rund 1.800 Kunden und bot seine Dienste zu Preisen an, die weit unter den Kosten offizieller Abonnements lagen.

Laut den Ermittlungen flossen über PayPal und Bankkonten insgesamt mehr als 200.000 Pfund (umgerechnet rund 230.600 Euro) aus dem Geschäft. Der potenzielle Schaden für die betroffenen Rechteinhaber soll dagegen in die Millionen gegangen sein. Allein die möglichen Verluste von Sky Sports, TNT Sports und BT Sport bezifferte die Anklage auf rund sechs Millionen Pfund.

Warnungen ignoriert: IPTV-Anbieter baute Geschäft weiter aus

Zunächst bewarb Barrow seinen Dienst „MB Streams“ offen über Facebook. Dort gewann er neue Kunden für seine IPTV-Abonnements und den Verkauf vorkonfigurierter Fire TV Sticks. Nachdem er jedoch eine Unterlassungsaufforderung erhalten hatte und Facebook sein Konto wegen Verstößen gegen........

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