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Buchpiraterie: US-Verlage wollen Anna’s Archive abschalten

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Buchpiraterie: US-Verlage wollen Anna’s Archive abschalten

US-Verlage gehen massiv gegen Buchpiraterie vor. Anna’s Archive drohen 19,5 Mio. Dollar Schadenersatz und globale Domain-Sperren.

Verlage fordern Millionenstrafe wegen massiver Buchpiraterie

Plattform wächst trotz Copyright-Klagen weiter

Domain-Sperren sollen die Piratenbibliothek lahmlegen

Buchpiraterie wird zum KI-Rohstoffmarkt

Betreiber geben Rechtsbruch offen zu

Schattenbibliotheken entziehen sich der Kontrolle

Die Fronten im Kampf gegen digitale Buchpiraterie verhärten sich. 13 in den USA klagende Verlagshäuser wollen Anna’s Archive nicht nur verklagen, sondern die Schattenbibliothek technisch ausradieren. Im Visier stehen Domains, Hosting-Anbieter und sogar nationale Registrierungsstellen. Dennoch wächst das Piraten-Archiv trotz Millionenforderungen auch wegen des KI-Booms weiter.

Mit einer neuen Klage gegen Anna’s Archive wollen einige der größten US-Publisher die umstrittene Schattenbibliothek endgültig aus dem Netz drängen. Wie TorrentFreak berichtet, fordern sie 19,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz sowie weitreichende Domain-Sperren gegen die letzten erreichbaren Adressen der Plattform. Mittlerweile entwickeln sich Schattenbibliotheken zunehmend zum Datenrohstofflieferanten der KI-Industrie.

Verlage fordern Millionenstrafe wegen massiver Buchpiraterie

Zu den Klägern gehören Schwergewichte wie Penguin Random House, Elsevier, HarperCollins, Wiley, Macmillan und Taylor & Francis. Gemeinsam werfen sie Anna’s Archive systematische Copyright-Verletzungen im gigantischen Stil vor. Da die Betreiber seit der Klageeinreichung im März nicht reagierten, beantragten die Verlage ein Versäumnisurteil vor dem US-Bundesgericht in New York. Insgesamt verlangen sie 19,5 Millionen Dollar Schadenersatz. Die Summe ergibt sich aus 130 urheberrechtlich geschützten Büchern, die jeweils mit 150.000 Dollar angesetzt werden.

Die Kläger machen deutlich, dass diese Titel nur einen winzigen Bruchteil der tatsächlich verbreiteten Inhalte darstellen. Laut Gerichtsdokumenten hostet Anna’s Archive mehr als 64 Millionen Bücher und fast 96 Millionen wissenschaftliche Publikationen. Damit gehört die Plattform zu den größten Schattenbibliotheken weltweit.

Plattform wächst trotz Copyright-Klagen weiter

Gegen Anna’s Archive läuft bereits seit geraumer Zeit eine juristische Großoffensive. Zuvor hatte die Musikindustrie die Plattform wegen geleakter Spotify-Daten verklagt und ein Urteil über 322 Millionen Dollar erzielt. Die Wirkung jedoch blieb bisher begrenzt.

Zwar verschwanden einige Domains nach gerichtlichem Druck, die Betreiber wechselten aber daraufhin auf neue Länderendungen. Aktuell bleibt die Plattform unter den Domains annas-archive.gl, annas-archive.pk sowie........

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