Das Fixpreis-Debakel um die F-35 ist wie ein schlechter Thriller – mit einem voraussehbaren Ende
F-35A: Fixpreis war nie ein Fixpreis
Badrans #Korrigendum – Das Fixpreis-Debakel um die F-35 ist wie ein schlechter Thriller – mit einem voraussehbaren Ende
Seit zehn Jahren wird über die Anschaffung der F-35 diskutiert. Trotzdem herrscht jetzt Entsetzen über die Kosten. Kollektive Selbsttäuschung und organisierte Unverantwortlichkeit? Nicht ganz.
Zehn Jahre dauert das Hin und Her über die Beschaffung eines Kampfjets mit zig Kommissions-, Parlaments- und öffentlichen Debatten, einer Volksabstimmung (50,1 Prozent Ja) und einer zurückgezogenen Volksinitiative gegen die Beschaffung; geprägt von Widersprüchen, Ungereimtheiten und emotionaler Unsachlichkeit.
Bei der unerklärlichen Vorstellung wir sollten als neutrales Land einen für den Angriffskrieg optimierten und teuren Tarnkappen-Kampfjet kaufen beschlich mich immer wieder der Gedanke, dass es eigentlich nur um die Erfüllung von Erwachsenenträumen gehen konnte. Einmal wie die Klingonen getarnt durch das All fliegen! Raumschiff Enterpreis des «Star Trek» Universums, welches dieser Tage sein 60-jähriges Jubiläum feiert, inspirierte mit den klappbaren tragbaren Kommunikationsgeräten («Scotti beamen») schon das erste Motorola-Handy, sprechende Computer die künstliche Intelligenz (OK. Hal von Space Odyssee 2001 war früher); wieso nicht Militär und Parlament mit klingonischen Tarnkappenfliegern? Es ist so einfach zu verdrängen, dass wir diese teure Tarnfunktion als neutrales Land für viel Geld deaktivieren müssen und diese erst untrainiert zum Einsatz kommen darf, wenn wir offiziell im Krieg sind.
So konnte ganz........
