Ein Dach für eine Nacht
Früher war die 63-Jährige auf vielen Pilgerwegen unterwegs. Zum ersten Mal vor zehn Jahren. Da ging es den Mosel-Camino entlang: „Von Koblenz bis Trier. Ich habe da wunderbare Erfahrungen gemacht“, sagt Barbara Heimbach. Mit einer Freundin lief sie jeden Tag etwa 20 Kilometer zu Fuß. Das letzte Mal war sie kurz vor Corona pilgern: den portugiesischen Jakobsweg. Porto bis Santiago. In 14 Tagen. Heute würde Heimbach gerne nochmal in die Wanderschuhe schlüpfen. Doch ihre Gesundheit lässt es nicht zu, erzählt sie.
Dafür öffnet Heimbach anderen Pilgernden die Tür. Genauer: die Tür zur Ferienwohnung auf ihrem Grundstück. Denn Pilgerunterkünfte zu finden, ist nicht immer einfach. Heimbach sagt: „An manchen Strecken, vor allem Richtung Frankreich, muss man lange im Voraus eine Unterkunft buchen. Da kann es schwierig werden, ein Bett zu finden.“
„Da sind immer schöne Gespräche entstanden“
Dass Pilgernde auf Gastfreundschaft angewiesen sind, ist so alt wie das Pilgern selbst. Auch Jesus schickt seine Jünger los – ohne Geld, ohne........
