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Ihr seid nicht vergessen!

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07.10.2026

Jeden Morgen ist René Pachmann aufs Neue beeindruckt von Lwiw. Zwar ist der Krieg in der ukrainischen Stadt, rund 70 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, meist weit weg. Doch das Leid ist auch hier spürbar. „Um 9 Uhr steht das Leben in der Ukraine für eine Minute still“, sagt der Seelsorger. Autofahrer halten kurz an und die Menschen gedenken in einer Schweigeminute all jener, die ihr Leben bei der Verteidigung des Landes gegen die russischen Angreifer bereits verloren haben. „Außerdem sind auf den Straßen von Lwiw viele Amputierte zu sehen“, sagt Pachmann.

Er hat sich für eine vierwöchige Auszeit, die Mitarbeitenden des Erzbistums Berlin nach zehn Dienstjahren zusteht, einen ungewöhnlichen Ort ausgesucht. Statt sich fortzubilden, auf Pilgerreise zu gehen oder sich in einem Kloster zu erholen, wie viele andere es tun, ging Pachmann in die Ukraine. In Lwiw hat er einen Monat lang die Caritas unterstützt, „mit angefasst“, wie er sagt. Er verteilte Lebensmittelspenden, verschickte Rollstühle in Krankenhäuser, half bei Haushaltsauflösungen, transportierte Hygieneartikel, Heizstoffe und andere Hilfsgüter zu Bedürftigen.

Mit seinem Engagement wollte Pachmann „den Menschen in der Ukraine zeigen, dass sie nicht vergessen sind“, sagt er.........

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